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Das Förder- und Forderkonzept der Sekundarschule Altenhagen


 

 

1.       Grundgedanken zur Förderung und Forderung an der

        Sekundarschule Altenhagen

2.       Konzeptionelle Schwerpunkte

3.       Diagnoseinstrumente

3.1         Diagnose als Grundlage für alle Fächer

3.2         Diagnoseinstrumente für das Fach Deutsch

3.3         Diagnose in „anderen“ Fächern

4.       Umsetzung der Förderung und Forderung

4.1         Profilklassen

4.2         Wahlpflichtbereich ab Klasse 6

4.3         Förder- und Forderbänder

4.4         Fachleistungsdifferenzierung – E-/G-Kurse

4.5         Ergänzungsstunden ab Jahrgang 8

4.6         Förder- und Forderprojekt

4.7         Wettbewerbe

4.7.1Innerschulische Wettbewerbe

4.7.2Außerschulische Wettbewerbe

 

1.     Grundgedanken der Förder- und Forderung
     an der Sekundarschule Altenhagen
(siehe hierzu auch Sprachbildungskonzept – Konzept für den sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern; Leseförderkonzept und DaZ-Konzept)

 

Individuelle Förderung...

liegt den LehrerInnen der Sekundarschule Altenhagen besonders am Herzen.

Sie geschieht in jedem Unterricht durch die Fachlehrerinnen und Fachlehrer, die die Stärken und Schwächen ihrer Schülerinnen und Schüler genau kennen.
Daraus erwachsen individualisierte Aufgabenstellungen sowie konkrete pädagogisch-didaktische Absprachen zwischen den unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrern einer Klasse (siehe hier insbesondere
Inklusionskonzept und DaZ-Konzept).

 

Um allen Kindern gerecht zu werden, gibt es an der Sekundarschule jedoch zusätz-liche Bausteine der individuellen Förderung, wie z.B. die Förder-/Forderbänder, das FFP-Projekt usw.

 

Unser Förder-/Forderkonzept fußt – angelehnt an den medizinischen Bereich – auf dem Grundgedanken „Von der Diagnose zur Therapie“. Im Folgenden soll aufgezeigt werden, was die Begriffe „Diagnose“ und „Therapie“ im schulischen Bereich bedeuten können.

Therapie

 

Im Optimalfall bedeutet dies:

1. Schritt:  Schriftliche Fixierung und Dokumentation von Beobachtungen

                   und Empfehlungen

2. Schritt:  Beobachtungsgespräch

3. Schritt:  Entwicklung eines Förder-/Forderplans mit allen Beteiligten

(Eltern, Schüler, Lehrer) mit konkreten Absprachen, Zeitvorgaben

und Zielen

4. Schritt:  Regelmäßige Rückmeldungen über Fortschritte und gemeinsame

                  Überprüfung der Ziele

 

Förder-/Forderempfehlungen und Förder-/Forderpläne werden notwendig, sobald eine Diskrepanz zwischen dem Ist-Zustand des Schülers (Schülerleistungs-, Schülerumfeldbeschreibung) und dem Soll-Zustand (Lehrplan, Definition konkreter Anforderungen) auftritt.

 

Förderplangespäche
Die Fachlehrer verfassen für Schüler/Schülerinnen mit nicht ausreichenden Leistungen in den Zeugnissen Lern- und Förderempfehlungen. Darin werden die festgestellten Schwächen benannt, mögliche Ursachen herausgestellt und konkrete Aufgaben erstellt, mit denen der Schüler bzw. die Schülerin sich möglichst selbstständig verbessern kann.
Ist die Versetzung gefährdet bzw. sollte eine Wiederholung der Klasse in Betracht gezogen werden, erörtern Eltern, Schüler und die KlassenlehrerIn bzw. der / die entsprechende AbteilungsleiterIn gemeinsam in einem Förderplangespräch, welche Schritte zum Erfolg führen können. Das Ergebnis wird in einem individuellen Förder-plan festgehalten. Alle Beteiligten unterzeichnen diesen.

 

Persönliche Beratung der Schüler und ihrer Eltern
Die persönliche Beratung von Schülerinnen und Schülern und Eltern liegt den Lehrern und Lehrerinnen der Sekundarschule Altenhagen besonders am Herzen. Daher stehen in allen Jahrgangsstufen neben den Fach-und Klassenlehrern auch die Abteilungsleiter für persönliche Beratungsgespräche zur Verfügung.

 

1.     Konzeptionelle Schwerpunkte

Die konzeptionellen Schwerpunkte für unseres Förder-/Forderkonzeptes  lassen sich wie folgt untergliedern:

 

1.    Diagnosetest für die Eingangsstufe an unserer Sekundarschule 

2.    Vertiefen der Kulturtechniken in jeglichen Bereichen

3.  Erweiterung des Wissensstandes        

4. Fördern und Fordern 

5.    Methodentraining 

6.    Kommunikationstraining

 

Diagnosetests zu Beginn der Sekundarschulzeit bilden zu allen anderen Schwer-punkten die Grundlage. Sie werden in regelmäßigen Abständen wiederholt. Sie vermitteln den Lehrkräften, den Schüler/innen und deren Eltern objektive Informationen über den relativen Leistungsstand der Schüler. Sie geben Auskunft darüber, wo z.B. eine Schülerin oder ein Schüler innerhalb einer Vergleichsgruppe einzuordnen ist. 

Die Tests zeigen also die Stärken und Schwächen der Schüler/innen im Hinblick auf bestimmte Lerninhalte auf und machen deutlich, wo Lerndefizite liegen und ggf. behoben werden müssen. Jedoch sei darauf verwiesen, dass nicht grundsätzlich defizitorientiert gearbeitet wird, da jeder Schüler / jede Schülerin auch Stärken hat und diese auch gefordert werden müssen. Die Tests sind Grundlage zur Lernaus-gangsbestimmung eines jeden Schülers und im Anschluss zur individuellen Förderung.

Tests, jeglicher Art; sind im Rahmen der Qualitätssicherung Teil der schulischen Evaluation. Sie bieten zudem die Möglichkeit, in Kollegien eine fachdidaktische Diskussion über den Leistungsstand und neue Konzepte des Lehrens und Lernens anzustoßen. 

Das Methodentraining findet bei entsprechender Stellenbesetzung in speziellen Methodenstunden im Rahmen der Ganztagskonzeption der Sekundarschule Altenhagen statt (siehe Ganztagskonzept). Außerdem gibt es zu Beginn eines jeden Schuljahres in jeder Klassenstufe sog. Methodentage, in denen die Grundlagen gelegt werden bzw. Wiederholungen einzelner Methoden aus den vorherigen Schuljahren angestrebt werden. Ziel ist es hierbei, dass die Methodeneinführung bzw. –wieder-holung  für alle Fächer gilt, so dass die FachkollegInnen auf dieses Basiswissen zurückgreifen können. Das Methodentraining der Sekundarschule Altenhagen fußt auf dem Kooperativen Lernen nach Brüning und Saum (siehe weitere Ausführungen im Methodenkonzept).

 

3.    Diagnoseinstrumente

     3.1  Diagnoseverfahren als Grundlage für alle Fächer

 

Salzburger Lese-Screening-Verfahren

Dieses Verfahren soll ab dem Schuljahr 2017/18 als Gruppentest zu Beginn des Schuljahres in jeder Klassenstufe durchgeführt werden.

Im Test müssen die Schüler und Schülerinnen leise eine Anzahl von Sätzen lesen und entscheiden, ob die Aussage des Satzes richtig oder falsch ist. Beurteilt wird die Leistung anhand der in drei Minuten korrekt beurteilten Sätze (Leistungsrohwert) worüber auch Aussagen zum Leistungsstand der Klasse getroffen werden können. 

Hierbei werden die Basiskompetenzen, z.B. der Lesegeschwindigkeit, des Leseverständnisses und der basalen Lesefertigkeit überprüft. Die Testdauer beträgt ca. 10 Minuten.

Dieser Lesetest gibt nicht nur Aussagen für das Fach Deutsch, sondern für alle Fächer! Denn gelesen wird in jedem Fach der Stundentafel (siehe auch Leseförderkonzept und Sprachbildungskonzept)

 

LGVT 6-12

Nach erfolgter Förderung auf Grundlage des Salzburger Lese-Screenings wird nach einem halben Jahr für die weitere Förderung der Lesegeschwindigkeit und des Leseverständnisses der LGVT 6-12 durchgeführt. Hier lesen die Schülerinnen und Schüler einen Text mit über 1700 Wörtern. An verschiedenen Stellen im Text müssen sie aus drei Alternativen ein Wort auswählen, welches in den Textzusammenhang passt. Die Dauer des Testverfahrens beträgt ca. 10 Minuten. Die Auswertung erfolgt mit Hilfe eines Testbogens und des Abgleichs mit der Normierungsstichprobe.

 

Hierauf fußt wiederum die weitere individuelle Förder- und Forderung.

 

     3.2 Diagnoseinstrumente für das Fach Deutsch

Duisburger Sprachstandstest

 

Der Duisburger Sprachstandstest ermöglicht es weiterführenden Schulen, bei Eintritt in Klasse 5 den Sprachstand ihrer Schülerinnen und Schüler sowie die Rechtschreibleistung einzuschätzen und sprachlichen Förder- und Forderbedarf zu erkennen.

Die Ergebnisse des Tests werden den Erziehungsberechtigten und SchülerInnen am ersten Schüler-/Elternsprechtag des 5. Schuljahres erläutert und schriftlich ausgehändigt. Ein Bericht zum Sprachstand der einzelnen Klassen erfolgt auf der ersten Klassenpflegschaftssitzung des 5. Schuljahres. Daraus resultierende allgemeine Forder- und Fordermaßnahmen für die einzelne Klasse werden den Erziehungsberechtigten hier erläutert.

Am Ende des Schuljahres wird der Test als Re-Test verwendet und ermöglicht es die Wirksamkeit der schulischen Fördermaßnahmen zu beurteilen.

Der Test umfasst Testfragen aus verschiedenen Kategorien:

 

1. Hörverstehen

2. Leseverstehen

3. Grammatik

4. Satzbau

5. Wortschatz.

 

Es sind jeweils 20 Punkte, also 100 Punkte insgesamt, zu erreichen. Zusätzlich gibt es 40 Testitems zur Rechtschreibung.

Der Test orientiert sich an der gängigen Schulpraxis und kann in 90 Minuten durchgeführt und sofort mit vertretbarem Aufwand ausgewertet werden.

Die Einzelergebnisse eines jeden Kindes werden in eine Excel-Tabelle eingetragen und dort sofort automatisiert ausgewertet. Zur Interpretation der Einzelergebnisse, der Klassenergebnisse und der Schulergebnisse stehen die Vergleichsdaten des Vorjahres, später die Gesamtauswertung zur Verfügung.

 

Einstufungstests Deutsch

 

Die Einstufungstests Deutsch dienen der Sekundarschule dazu, die Kinder mit Migrationshintergrund den entsprechenden Fördergruppen zuzuordnen und dann entsprechend ihrer Kenntnisse zu fördern.

Hierzu werden die Einstufungstests A1, A2 und B1 des Cornelsen Verlags durchgeführt. Hierbei handelt es sich um interaktive Tests, die online durchgeführt werden können. Zu Beginn der Schullaufbahn muss jedes Kind den Text der Niveaustufe A1 bearbeiten und von dort ausgehend erfolgt die Zuteilung in die entsprechenden Gruppen. Die nachfolgenden Tests orientieren sich anschließend stets am Ergebnis des vorangegangenen Tests.

Die Einstufungstests umfassen verschiedene Aufgaben, die von grundlegenden sprachlichen Situationen bis hin zu konkreten grammatischen Problemen reichen. Die Kinder beantworten die Fragen im Multiple-Choice-Verfahren, was eine schnelle und genaue Auswertung der Tests möglich macht. 

Zum Ende der zweijährigen Förderung im DaZ-Unterricht wird mit jedem Schüler / jeder Schülerin ein Einstufungstest durchgeführt, der das Sprachreferenzniveau entsprechend dem europäischen Referenzrahmen abbildet. Die Feststellung des Sprachniveaus wird auf dem Zeugnis vermerkt.

 

3.3 Diagnose in „anderen Fächern“

 

Natürlich findet auf unterschiedlichen Ebenen auch eine Diagnose in „anderen Fächern“ statt.

So wird im Schwimmunterricht des Jahrgangs 5 die Schwimmfähigkeit überprüft und danach findet eine Einteilung in drei Leistungsgruppen statt.

Im Mathematik – und Englischunterricht wird im Jahrgang 5 an die Grundlagen der Primarstufe angeschlossen. Hier werden z.B. der Umgang mit der englischen Sprache, der Wortschatz usw. genauso überprüft, wie auch die mathematische Fähigkeit im Umgang mit den Grundrechenarten.

  

4.    Umsetzung der Förderung und Forderung

 

     4.1 Profilklassen

 

Mit dem Beginn des Besuchs der Sekundarschule Altenhagen kommen die Schülerinnen und Schüler in neu zusammengesetzte Klassen. Dabei werden sie auf drei Klassen verteilt, die sich durch ihr jeweiliges Profil unterscheiden. Die Klasse 5a bildet die Klasse mit dem Profil Sport, die Klasse 5b hat ein künstlerisch-musisches Profil und die Klasse 5c ein naturwissenschaftliches Profil. Die Schülerinnen und Schüler werden nach Interessenschwerpunkten und / oder nach Begabungen auf die drei Profilklassen verteilt. Die Verteilung erfolgt auf Grundlage der Wünsche bei den Anmeldungen der Schülerinnen und Schüler. Für die Sportklasse ist jedoch die Voraussetzung, dass die Schülerinnen und Schüler die Schwimmfähigkeit über das Seepferdchenabzeichen nachweisen können. Die nächsten zwei Jahre, also bis zum Ende der 6. Klasse bleiben diese Profile bestehen. In diesen Profilen wird es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht sich vertiefend und oftmals eigenständig mit ausgewählten Aspekten der jeweiligen Profile auseinander zu setzen. Dies geht teilweise über den reinen Erwerb von Wissen hinaus und stärkt die Schülerinnen und Schüler in sozialen Kompetenzen.

An insgesamt sechs Tagen im Jahr – jeweils drei in einem Schulhalbjahr – gibt es sogenannte Profiltage. Diese Profiltage sind immer mit dem Besuch von außerschulischen Lernorten verbunden. Durch ausgewählte Exkursionen werden hier entweder bereits im Fachunterricht behandelte Themen vertieft oder die Schülerinnen und Schüler erkunden selbstständig oder unter Anleitung neue Aspekte in ihrem jeweiligen Profil.

Im Sportprofil können die Schülerinnen und Schüler dabei ihre eigenen körperlichen Grenzen austesten und sich neuen oder ungewohnten sportlichen Herausforderungen stellen. Der Zusammenhalt im Klassenverband und das gemeinsame Agieren als Gruppe wird hierbei somit gefördert und gestärkt.

Das künstlerisch-musische Profil bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit außerhalb des Fachunterrichts kreativ zu werden. Darüber hinaus können sich die Schülerinnen und Schüler beispielsweise bei dem Besuch eines Museums oder einer musikalischen Vorführung für ihr eigenes kreatives Schaffen inspirieren lassen.

Die Schülerinnen und Schüler des naturwissenschaftlichen Profils sind auf ihren Exkursionen oftmals dazu angehalten ihre Umwelt eigenständig zu erkunden und zu erfahren. Das Erleben der Natur in all ihren Facetten kommt hierbei in den Blick der Schülerinnen und Schüler und sie erhalten einen anderen oder neuen Blickwinkel auf naturwissenschaftliche Phänomene.

Insgesamt bieten die Profile und die damit verbundenen Profiltage den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit neue Erfahrungen zu machen und neue Einblicke in die unterschiedlichen Bereiche des jeweiligen Profils zu bekommen. 

Während der Besuche der außerschulischen Lernorte wird gleichzeitig die Förderung im Bereich der Verkehrserziehung umgesetzt.

Der Begriff Verkehrserziehung bezeichnet die pädagogischen Einwirkungen auf Kinder und Jugendliche mit dem Ziel, sie beim Aufbau von angemessenen Einstellungen und Verhaltensweisen im Straßenverkehr zu unterstützen. Insofern geht sie weit über die bloße Vermittlung von Verkehrsregeln hinaus. Teilbereiche der Verkehrserziehung sind die verkehrsbezogene Gesundheits-, Sozial-, Umwelt- und Mobilitätserziehung, wobei letztere den Schwerpunkt Ortsveränderungen im Verkehr behandelt.

Die aktuelle Beschlussfassung der Kultusministerkonferenz der Länder v. 10. Mai 2012[22] erklärt die Verkehrserziehung zu einer „übergreifenden Aufgabe der Schule“ (Vorbemerkung). Entsprechend wird die Umsetzung in Form eines fächerübergreifenden Unterrichts bzw. in Projektform erfolgen.

Ziel der Maßnahmen ist es, die Schülerinnen und Schüler im Verkehrsleben zu verselbstständigen und sie zu trainieren, ihren Fußweg, ihr Fahrrad und / oder die Bus- und Zugverbindung sowie die notwendigen Verhaltensweisen im öffentlichen Nahverkehr sicher zu beherrschen.

Ziel ist es auch, den laut der Statistik seit 1950 ständig gestiegenen Unfallzahlen entgegenzuwirken.

Konkret soll das an der Sekundarschule Altenhagen in den 5. Klassen beim wöchentlichen Fußweg in die Schwimmhalle und den Ausflügen an außerschulische Lernorte gezielt erfolgen. Hier können Umsicht beim Überqueren von Straßen sowie Einschätzung von Geschwindigkeiten von Verkehrsteilnehmern geschult werden. Da auf dem Fußweg keine Straßen mit Ampelregelung überquert werden, entfällt hier die Einübung des Überquerens nur bei grüner Ampel. Die strikte Benutzung von Gehwegen kann jedoch gut geschult werden. Hier kann zusätzlich auf die Gefahr, die von parkenden Autos ausgeht, hingewiesen werden.

 

     4.2 Wahlpflichtbereich ab Klasse 6

 

Jedes Kind hat seine eigenen Stärken, seine Schwächen, Neigungen und Interessen. Das Kollegium der Sekundarschule Altenhagen ist sich dessen bewusst und freut sich darum einen Wahlpflichtbereich anbieten zu können.

Der Wahlpflichtbereich an unserer Schule soll den unterschiedlichen Neigungen und Stärken der Schülerinnen und Schüler durch ein vielfältiges Angebot gerecht werden. 

Das Wahlpflichtfach kann erstmals für die Jahrgangsstufe 6 gewählt werden. Es handelt sich dann um ein verbindliches Hauptfach, das bis zur 10. Klasse beibehalten wird. Wie in jedem anderen Hauptfach werden auch hier fünf - sechs Klassenarbeiten geschrieben.

Die Wahlpflichtangebote decken sowohl den naturwissenschaftlichen, den gesellschaftswissenschaftlichen, den sprachlichen und musischen/künstlerischen Bereich ab.

 

Angebote im Wahlpflichbereich in Jahrgang 6

 

MINT – Mathematik – Informatik – Naturwissenschaften – Technik

Dieses Fach integriert die oben genannten „klassischen“ Fächer. So werden einerseits physikalische Naturgesetze theoretisch behandelt und andererseits ihre technische Nutzung kindgerecht erprobt. Die Schülerinnen und Schüler schlüpfen hier in Rolle von Forschern und Erfindern, die beispielsweise Grundgesetze der Statik an selbstgebauten Modellen überprüfen oder einen Roboter programmieren.

 

NW – Naturwissenschaften

Das Fach Naturwissenschaften integriert die Fächer Biologie, Chemie und Physik. So werden Themen durch die jeweiligen Perspektiven eines jeden Faches beleuchtet. Im Wahlpflichtbereich werden die im Regelunterricht behandelten Themen durch weiterführende Fragstellungen vertieft.

 

GEOFIX – Gesellschaftswissenschaften

Hier werden die Themen des Lehrplans Gesellschaftswissenschaften vertiefend behandelt. Das Fach setzt sich aus den historischen, geographischen und politischen Teilbereichen zusammen.

Der geschichtliche Teil des Wahlpflichtbereichs Gesellschaftslehre soll den Lehrplan des Faches um Querschnitte aus der Geschichte ergänzen. In Geofix werden die Schülerinnen und Schüler geschult, Medien und den sie umgebenen Raum kritischer und aus einer historischen Perspektive wahrzunehmen und zu beurteilen. Historische Themen im Jahrgang 6 waren im Schuljahr 2015/16 „Geschichte der Kriminalität 1: Piraten in der Geschichte“ und „Was ist dran an Asterix?“.

Der geographische Aspekt des Faches fragt nach dem Umgang und der Nutzung des natürlichen Raumes durch den Menschen und soll die Schülerinnen und Schüler für Fragen zu ökonomischen und ökologischen Themen schärfen, sowie ihre Kenntnisse der sie umgebenden physischen Welt erweitern.

Die behandelten geographischen Themen im Jahrgang 6 waren „Naturgewalten: Vulkanismus und Erdplattentektonik“, „Navigation auf der Erde damals und heute“.

Der politische Aspekt des Faches soll die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen zu verstehen und belastbare  demokratische Werte auszubilden. Ein Thema des Faches ist z.B. „Grundbegriffe der Demokratie“.

 

DUG – Darstellen und Gestalten

Das Fach „Darstellen und Gestalten“ fördert körper-, wort-, bild- und musiksprachliche Ausdrucksformen. Im Prozess des Lernens werden von den Schülerinnen und Schülern Kreativität und Teamgeist gefordert und gefördert, damit aus dem gemeinsamen Handeln in der Gruppe ein Produkt entstehen kann. Solche können kleine Choreographien oder Theaterstücke sein. Hier werden außerdem technische Aspekte behandelt, wie etwa die Möglichkeiten des Einsatzes von Licht- und Tontechnik.

 

Französisch

Französisch wird in zahlreichen Ländern gesprochen und ist in vielen weiteren zweite Amtssprache. Neben der englischen Sprache ist es mit Spanisch eine der am weitesten verbreiteten Sprachen.

Neben dem Erwerb der gesprochenen und der Schriftsprache bietet das Fach Französisch landeskundliche Kenntnisse über unsere europäischen Nachbarn an.

 

 

4.3 Förder-/Forderbänder

 

Auf die Fächer der Stundentafel bezogen, hat sich das Kollegium unserer Schule entschieden auf die Fächer Deutsch, Englisch, Mathematik und ab Jahrgang 6 auch Französischeinen besonderen Schwerpunkt für Schüler und Schülerinnen zu legen. Jedoch wird über die Bildung der Profilklassen Naturwissenschaften, Musik/Kunst und Sport, sowie durch die Wahl der WP-Fächer ab Klasse 6 eine weitere „Stärkung der Stärken“ ,also Forderung der Schüler und Schülerinnen, vorgenommen 

Für die Förderung und Forderung der o.g. Fächer stehen bei entsprechender Stellenplanbesetzung, neben den in der Stundentafel vorgesehenen Unter-richtsstunden im Klassenverband  jeweils 2 weitere Förder-/ Forderstunden pro Jahrgang im Rahmen zweier Forderbänder zur Verfügung.

Bei der Zuordnung der Gruppen wird darauf geachtet, dass im Rahmen des Förder-/Forderbandes jedes Fach mindestens einmal vertreten ist und die Gruppen nicht zu groß sind.

 

Ziel ist es eine Differenzierungsmöglichkeit innerhalb der Lerngruppe zu bieten:

1.    zur Förderung von Schülern mit besonderem Förderbedarf

2.    zur Stabilisierung des Lernniveaus und Förderung von Leistungsträgern.

 

Den Schülern und Schülerinnen kann in kleineren Lerngruppen eine intensivere individuelle Förderung zugutekommen.

 


 

4.4   Fachleistungsdifferenzierung  in E-/ und G-Kursen

 

Was bedeutet Fachleistungsdifferenzierung?

In einer Sekundarschule lernen die SchülerInnen einer Klasse möglichst lange gemeinsam im Klassenverband. Im Laufe der Schulzeit wird es jedoch so sein, dass nicht mehr alle SchülerInnen einer Klasse zusammen unterrichtet werden. Nach der 6. Klasse beginnt die Differenzierung nach Leistungen in bestimmten Fächern. In einzelnen Fächern wird dann in sogenannten Grund- und Erweiterungskursen weiter gelernt.

 

Zuordnung zu den Kursen

Entscheidend für die Kurszuweisung ist die Fachnote auf dem Jahreszeugnis des vergangenen Schuljahres. Die Klassenkonferenz (alle Lehrer, die in der Klasse unterrichten) ordnen anhand der Noten bzw. der erreichten Kompetenzen die SchülerInnen in Kurse ein.

 

* Bei der Entscheidung der Klassenkonferenz berücksichtigen die Lehrer z. B.

·         wie sicher die Note 3 in diesem Fach ist,

·         welche Leistungen in den anderen Fächern erbracht werden,

·         wie die anderen Unterrichtsfächer den Schüler belasten,

·         welchen Schulabschluss erreicht werden könnte.

 

Unterschied zwischen Grund- und Erweiterungskursen

 

Bedeutung der Fachleistungskurse für den Schulabschluss

Die Anzahl der E-Kurse und der G-Kurse entscheidet am Ende der Klasse 10 über den Schulabschluss. Die erreichte Note spielt ebenfalls eine Rolle.

 

Möglichkeiten des Kurswechsels

Ein Kurswechsel ist bis zum Ende der Klasse 9 nach jedem Halbjahr möglich. Gute und sehr gute Leistungen im Grundkurs ermöglichen einen Aufstieg in den E-Kurs. Entsprechen die Leistungen im E-Kurs nicht den Anforderungen, dann wird der Schüler / die Schülerin dem G-Kurs zugewiesen.
Eine Umstufung vom G-Kurs in den E-Kurs wird von Jahr zu Jahr schwieriger, unmöglich ist sie aber nicht!

 

4.5 Ergänzungsstunden ab Jahrgang 8

Fester Bestandteil des Unterrichtsangebots sind ab Jahrgang 8 die so genannten Ergänzungsstunden. Sie dienen vor allem der Förderung der Kompetenzen in Deutsch, Mathematik, den Naturwissenschaften, den Fremdsprachen und dem Fach des Wahlpflichtunterrichts.

Ab Klasse 8 wird Spanisch als zweite oder dritte Fremdsprache angeboten.

Weitere Ausführungen hierzu folgen im Schuljahr 2017/18, wenn die Sekundarschule Altenhagen spezifische Festlegungen für die Ergänzungsstunden vorgenommen hat.

     

4.6 Das Forder - Förder – Projekt 

 

Das Forder – Förder – Projekt[1] der Sekundarschule Altenhagen basiert auf dem Konzept des Internationalen Zentrums für Begabungsforschung (icbf) in Zusammenarbeit mit der Universität Münster und der Universtät Nijmegen. Die Ziele des Projekts sind Begabungen herauszufordern, Interessen zu entdecken und zu entfalten und selbstgesteuertes Lernen zu fördern.

Das Projekt wurde im Schuljahr 2015/2016 (2. Schulhalbjahr) zum ersten Mal an der Sekundarschule Altenhagen unter der Leitung von Frau Blöcher, in Zusammenarbeit mit Andreas Haupt und Jennifer Schlieper, im Drehtürmodell (Jahrgang 5 und 6) durchgeführt.

Dazu verlassen ausgewählte, besonders begabte Schülerinnen und Schüler[2] 2 Mal wöchentlich den Regelunterricht, um an den von ihnen gewählten Themen zu arbeiten. Sie lernen selbstgesteuert zu lernen und bekommen dazu hilfreiche Strategien an die Hand, wie beispielsweise Lese- und Schreibstrategien, Strategien der Informationsverarbeitung und Strategien zur Leistungsmotivation. Sie erstellen eigenständig eine Expertenarbeit zum von ihnen gewählten Thema und präsentieren diese anhand einer Powerpoint-Präsentation bei der Expertentagung, die den Höhepunkt des Projekts darstellt.

 

Das FFP-Projekt ist in 4 Phasen eingeteilt:

1. Themensuche: In dieser Phase filtern die SuS ihre Interessengebiete heraus und grenzen diese, mittels Mindmaps oder eines Interessen. ABCs, thematisch ein. F

2. Informationssuche: Die Recherchephase beginnt. Die SuS lernen wo sie Informationen finden können (Schulbücherei, Stadtbücherei, Internet etc.) und welche dieser Informationen sich zum Erstellen der Arbeit eignen und welche nicht.  Die „critical literacy“ (kritischer Umgang mit Medien) der SuS wird geschult, damit sie erkennen, dass nicht alle Informationen beispielsweise aus dem Internet gleichermaßen brauchbar und reliabel sind.

3. Schreibphase: Diese Phase überschneidet sich erfahrungsgemäß mit der Informationssuche, da während des Verschriftlichens der Arbeit immer wieder neue Informationen gesucht werden müssen, um offene Fragen zu klären.

4. Präsentationsvorbereitung: Dies ist die Endphase des Projektes. Die SuS wählen den besten oder interessantesten Teil ihrer Arbeit aus und erstellen dazu eine Powerpointpräsentation. Sie lernen ihren Vortrag zu strukturieren (mithilfe von Karteikarten) und üben freies Sprechen vor einem Publikum.

Ende des zweiten Schulhalbjahres findet dann nachmittags in einem besonderen Ambiente die Expertentagung im Lichthof der Schule statt, zu der die Klassenlehrer/innen und Eltern der vortragenden SuS herzlich eingeladen sind.

  

4.7 Wettbewerbe

 

Unsere Schülerinnen und Schüler nehmen regelmäßig an Wettbewerben in unterschiedlichen Bereichen teil und stellen sich so engagiert einem fairen Wettkampf. Dazu gehören etwa der Känguruwettbewerb der Mathematik oder die Ermittlung des besten Lesers im Jahrgang 6. Die Teilnahme an Sportwettkämpfen

(z. B. Fußball, Schwimmen und Bundesjungendspielen) sowie die regelmäßige Teilnahme an unterschiedlichsten Ausschreibungen (Stiftung Lesen, Ballroomdance usw.) sind für die Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule Altenhagen selbstverständlich und sollen in Zukunft noch ausgeweitet werden.

 

1.1.1   Innerschulische Wettbewerbe

 

Wettkämpfe im Bereich Sport

Die Sekundarschule Altenhagen möchte im Bereich Sport die körperliche und soziale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler durch Bewegung, Spiel und Sport in den verschiedenen Unterrichtsvorhaben individuell fördern. Zusätzlich legen wir an unserer Schule großen Wert die Vielfalt und die unterschiedlichen Kulturen der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen und wollen daher die Erschließung der Sportkulturen im Unterricht einbinden. Dadurch durchzieht jede Sportstunde die Ab-sicht, den Schülerinnen und Schülern einen von Kooperation und Fairness geprägten Umgang im Sportunterricht zu vermitteln. 

Neben dem Sportunterricht legen wir auch hohen Wert auf außerunterrichtliche Sportangebote. Dadurch sollen die Schülerinnen und Schüler die Schule als Lebens-ort und nicht nur als Lernort begreifen. Auf diese Weise kann die Identifikation mit unserer Schule deutlich verbessert werden. Auch können die Schülerinnen und Schüler durch nicht „alltägliche“ Sportangebote neue Bewegungserfahrungen sammeln und ihr Selbstwertgefühl sowie ihr Selbstbewusstsein steigern. Hier werden besonders auch die sozialen Kompetenzen im Mit- und Gegeneinander gestärkt.

Es haben sich folgende Angebote bzw. Aktivitäten etabliert:

 

AG`s:

·       Fußball

·       Gewaltprävention

·       (Akrobatik)

·       (Tanz)

 

Sportfeste und Sportveranstaltungen:

·       Fußballturnier

·       Sportabzeichen

·       Bundesjugendspiele

·       Erwerb des Seepferdchens, und die Jugendschwimmabzeichen Bronze bis Gold

 

Fußballturnier

Um Teamfähigkeit und Spaß am Sport zu fördern, findet jährlich ein Fußballhallen-turnier der Klassenmannschaften statt. Jungen wie Mädchen nehmen daran teil. Hierbei lernen die Schülerinnen und Schüler  im Wettstreit miteinander  sich nach Spielregeln  zu messen. Zunächst werden die Jahrgänge 5, 6 und 7 ihren Sieger ermitteln, der dann im Endspiel , Sieger Klasse 5 gegen Sieger Klasse 6 gegen Sieger Klasse 7, um die Schulmeisterschaft antritt. Die SuS, die nicht aktiv teilnehmen, sind als „Fans“ dabei und feuern ihre Mannschaft lautstark und mit selbstgefertigten Plakaten an. Für jede Klasse gibt es ein Mannschaftsfoto und eine  Urkunde.  Die Sieger erhalten zusätzlich Pokale.

 

Der Vorlesewettbewerb im Jahrgang 6

Im Rahmen des ersten Unterrichtsvorhabens im Jahrgang 6 nimmt die Sekundarschule Altenhagen seit dem Schuljahr 2015/2016 jedes Jahr an dem Vorlesewettbewerb der Stiftung Börsenverein des Deutschen Buchhandels teil. In dem Unterrichtsvorhaben werden den Schülerinnen und Schülern Kompetenzen aus den Kompetenzbereichen Lesen - Umgang mit Texten und Medien und Sprechen und Zuhören vermittelt. In Kooperation mit der Stadtbücherei Hagen, die den Klassen Bücherkisten für die entsprechende Jahrgangsstufe zusammenstellt, kann sich jedes Kind eine Ganzschrift ausleihen, je nach individuellen Lesevorlieben. Die Schülerinnen und Schüler lesen das Buch und bereiten eine Buchvorstellung vor, bei der sie allgemeine Informationen zum Titel, Autor und Thema vortragen und eine ausgewählte Textstelle vorlesen. Sie lernen im Verlauf des Unterrichtsvorhabens, wie man eine geeignete Textstelle auswählt und diese gestaltend in Bezug auf Artikulation, Sprechtempo, Intonation und Modulation vorliest.

Jedes Kind präsentiert sein eigenes Buch, während die Klasse als Jury fungiert und ein Feedback gibt, bei dem die Bewertungskriterien des Vorlesewettbewerbs in den Blick genommen werden. Die Vorlesedauer darf drei Minuten nicht überschreiten und es werden die Lesetechnik, die Interpretation und die Textauswahl beurteilt.

Somit wird pro Klasse ein/e Klassensieger/in ermittelt, der/die gegen die anderen Klassensieger/innen antreten muss. Beim Schulentscheid werden die Präsentationen der Schülerinnen und Schüler von allen Deutschlehrern des Jahrgangs und drei weiteren Schülerinnen und Schülern aus den 6. Klassen bewertet und es wird ein/e Schulsieger/in ernannt.

   

4.7.2 Außerschulische Wettbewerbe

Wettbewerb im Fach Mathematik

Jedes Jahr findet am 3. Donnerstag im März ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb statt, der weltweit für z.Zt. etwa 6 Millionen Teilnehmer in über 60 Ländern angeboten wird. Die Sekundarschule Altenhagen nimmt daran seit Bestehen regelmäßig teil und veröffentlicht die GewinnerInnen auf der Homepage der Schule.

Das Ziel des Känguru-Wettbewerbs ist in allererster Linie die Popularisierung der Mathematik: Es soll durch die Aufgaben in sehr weitem Sinne Freude an (mathematischem) Denken und Arbeiten geweckt und unterstützt werden.

Die Aufgaben sind darum fast durchweg sehr anregend, heiter, ein wenig unerwartet. Die bei Schülerinnen und Schülern häufig vorhandene Furcht vor dem Ernsthaften, Strengen, Trockenen der Mathematik soll etwas aufgebrochen oder mindestens angekratzt werden. Wie die Resonanz aus unserer Schule zeigt, gelingt dies sehr gut.

Die TeilnehmerInnen in den Klassenstufe 5/6 erhalten jeweils 24 Aufgaben in drei Schwierigkeitsstufen, in den Klassenstufen 7/8 und 9/10 gibt es jeweils 30 Aufgaben.

Die Aufgaben sind so aufgebaut, dass für einen Teil der Lösungen bereits Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht ausreichend sind, bei einem weiteren Teil ein tieferes Verständnis des in der Schule Gelernten und der kreative Umgang damit benötigt werden; hinzu kommen eine Reihe von Aufgaben, die mit etwas Pfiffigkeit oder gesundem Menschenverstand allein zu bewältigen sind und die sich sehr gut eignen, mathematische Arbeitsweisen – unterhaltsam – zu trainieren.

Jede/r Teilnehmer/in des Känguru-Mathematikwettbewerbs erhält eine Urkunde mit der erreichten Punktzahl und dazu eine Broschüre mit den Aufgaben, Lösungen und weiteren mathematischen Knobeleien sowie einen „Preis für alle”.

Für die deutschlandweit Besten gibt es 1., 2. und 3. Preise, und an jeder Schule erhält der Teilnehmer mit dem weitesten „Kängurusprung” (d.h. der größten Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten) ein T-Shirt. (Quelle:s. mathe-kaenguru.de)

 

Wettbewerbe im Fach Deutsch

Lesewettbewerb auf regionaler Ebene

 

Der/die Schulsiegerin des Vorlesewettbewerbs des 6. Schuljahres darf seit Bestehen der Sekundarschule Altenhagendarf an der nächsten Wettbewerbsrunde des Vorlesewettbewerbs der Stiftung Börsenverein des Deutschen Buchhandels  auf regionaler Ebene teilnehmen. Der Stadtentscheid findet meist in der Stadtbücherei Hagen statt. Der/die Schulsieger/in wird im besten Fall von einem/einer Kollegen/Kollegin begleitet. Auch wenn unsere Schulsiegerinnen der letzten Wettbewerbe eine sehr gute Präsentation zeigten, konnten wir uns leider noch nicht für den Kreisentscheid qualifizieren.

 

Rallye um das aktuelle Welttagsbuch „Ich schenk dir eine Geschichte“

Die Sekundarschule Altenhagen nimmt jedes Jahr an der Aktion "Ich schenk dir eine Geschichte" zum Welttag des Buches teil. Alle Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrganges erhalten von der Stiftung Lesen Buch-Gutscheine, die sie in einer Buchhandlung gegen ein Exemplar des Aktionsbuches eintauschen können. Im Deutschunterricht wird dann ein Unterrichtsvorhaben zu der entsprechenden Lektüre durchgeführt, bei dem die Schülerinnen und Schüler aus einer Stationenarbeit eine Leserolle anfertigen.

Die Sekundarschule Altenhagen kooperiert mit der Buchhandlung Thalia in Hagen. Die einzelnen Klassen besuchen gemeinsam mit dem/der Deutschlehrer/in die Buchhandlung und nehmen dort an einer Rallye rund um das aktuelle Welttagsbuch teil. Die Kinder lösen dabei ein Quiz, bei dem man einen Preis gewinnen kann. Im Schuljahr 2015/2016 haben insgesamt neun Kinder der Sekundarschule Altenhagen ein neues Buch gewonnen. Die Aktion fördert erheblich die Freude am Lesen und an Büchern. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler die Buchhandlung als einen Ort zum Lesen, Stöbern und Spaß haben kennen.

  

Fächerübergreifender Wettbewerbe

Codeknacker gesucht! Die Kunst der Kryptologie

 

Das Projekt "Codeknacker gesucht! Die Kunst der Kryptologie" ist eine Aktion der Stiftung Lesen und dem Carlsen Verlag, an der Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 8 teilnehmen können. Aufhänger war im Schuljahr 2016/17 das neue Jugendbuch "William Wenton und die Jagd nach dem Luridium", ein spannender Science-Fiction-Roman über den weltbesten Codeknacker und sein rätselhaftes Verschwinden. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei Geheimschriften und Verschlüsselungstechniken kennen und probieren selbst aus, kniffelige Codes zu entschlüsseln. Bei dem begleitenden Wettbewerb ging es ebenfalls darum, einen Code zu entschlüsseln. Bei dieser handlungsorientierten Herangehensweise kann die Leselust der Schülerinnen und Schüler in besonderem Maße geweckt werden. Es galt, ein Zitat von Albert Einstein zu entschlüsseln. Mithilfe einer selbstgebastelten Chiffrierscheibe und viel Motivation kamen die Schülerinnen und Schüler auf die Lösung des Rätsels.  Zu gewinnen gibt es eine Klassenfahrt ins Deutsche Museum nach München sowie 30 bunte Buchpakete für die Klassenbibliothek. Ende Mai 2017 werden die aktuellen Gewinner benachrichtigt.

 

 

 

      „Cooles Projekt!! Können wir das im nächsten Jahr wieder machen??“

                     Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule Altenhagen im Februar 2017

 

Was ist LEAP?

LEAP (Language Education through Arts Programming) ist ein auf Kunst basierendes, ergänzendes Modell für den Englischunterricht an weiterführenden Schulen Deutschlands. Es ist eine von InterACT English in Zusammenarbeit mit Per Aspera e.V. entwickelte Bildungsinitiative, die durch die Stiftung Mercator und Rational Games Inc. gefördert wird.

Zielgruppe sind z.Zt. Schulen im Ruhrgebiet, deren SchülerInnen ein breites Spektrum an unterschiedlichen kulturellen, wirtschaftlichen und ethnischen Hintergründen mitbringen. Das Programm ist auf eine Klasse (Jahrgang 7-10) pro Partnerschule und den Fachbereich Englisch ausgerichtet.

Eine Woche lang arbeiten Künstler mit ausgewählten SchülerInnen in den Schulen an einem selbstgedrehten Kurzfilm in englischer Sprache. Sie erstellen unter fach-kundiger Anleitung das Drehbuch, casten Schauspieler, filmen ihre Szenen und sind auch selbst die Darsteller in ihrem eigenen Kurzfilm. Es wird ausschließlich Englisch gesprochen, und auch leistungsschwächere SchülerInnen werden explizit ermutigt, sich in der Fremdsprache Englisch auszudrücken.  Das Ziel von LEAP ist es, SchülerInnen durch einen auf Kunst basierenden Sprachunterricht für Englisch zu begeistern. Sie können so ihre Fähigkeiten im Englisch-Hörverstehen sowie im sprachlichen und schriftlichen Ausdruck auf spielerische Art und Weise erweitern.

Ein Film ist ein künstlerisches, emotionales und außerordentlich motivierendes Medium und die Herstellung erfordert Kreativität, Teamfähigkeit,  Disziplin, Durchhaltevermögen und technische Fähigkeiten von den SchülerInnen. Hier können sie sich auf neuen Gebieten außerhalb des Schulinternen Lehrplans in Englisch erproben.

Erstmalig nahmen im 2.Halbjahr 2016/2017 SchülerInnen des DuG-Kurses 7 und eines E-Kurses Englisch 7 an diesem Projekt teil. Die Ergebnisse des LEAP-Projektes werden im Frühsommer im Rahmen eines InterACT Film Festival (IFF) in einen Kino in NRW öffentlich präsentiert und durch eine Schüler-Jury in mehreren Kategorien prämiert.

Ballroomdancing                       

 

Unterstützt durch die Bürgerstiftung der Theaterfreunde Hagen fand dieses Jahr bereits zum fünften Mal das Projekt BALLROOMDANCING statt.  

Die Sekundarschule Altenhagen war zum ersten Mal dabei.

Hierbei trafen sich Profi -Tänzer eine Zeitlang wöchentlich mit tanzbegeisterten Schülern der Jahrgänge 6-8 zum Tanztraining.  Die Jugendlichen lernten von Profis die Tänze Merengue, Regaton, Rumba und Tango. Am Ende dessen traten fünf Schulen gegeneinander an, um den Wanderpokal und Freikarten für das Theater Hagen zu gewinnen.

Kurz vor ihrem großen Auftritt durften die Schüler und Schülerinnen gemeinsam mit den Profitänzern ihre Tanzkleidung einkaufen und aussuchen, ebenfalls finanziert vom Theater Hagen.

Waren zu Beginn des Lernens manche noch schüchtern und zurückhaltend, so ent-wickelten doch viele schnell ein gesundes Selbstbewusstsein und Spaß an der Faszination des Tanzens.  Der krönende festliche Abschlussabend des Wettbewerbs war dann für alle etwas ganz Besonderes.

Ein schöner Nebeneffekt dieses Projekts ist, dass Schülerinnen und Schüler auf diese Weise mehr Kontakt zum Theater und der Kultur innerhalb ihrer eigenen Stadt bekommen.

Es nahmen Schüler und Schülerinnen der Jahrgangstufen 6 und 7 daran teil. Viele davon besuchen seit dem 6. Schuljahr den WP-Kurs Darstellen und Gestalten. Es gab jedoch auch einige Schüler und Schülerinnen, die sich durch „Schnuppern“ in den Tanzstunden anstecken ließen. Die einstudierten Tänze werden von den Schülerinnen und Schülern auf dem Kennenlernnachmittag und der Einschulungsfeier der Schulgemeinde dargeboten.

Geplant ist zudem ein Schulwettkampf zum Prämieren des „besten Tanzpaares“ in den einzelnen Tanzkategorien.

Die Sekundarschule Altenhagen hat in diesem Jahr (2017) beim Ballroomdancing mit ihrem Tangopaar die Goldmedaille ertanzt und als gesamtes Team (fünf Paare) den dritten Platz belegt.

 

Dance-Contest der DAK – “Beweg dein Leben”

Resultierend  aus der Tanzbegeisterung für das Ballroomdancing hat die Sekundar-schule Altenhagen mit ihren „School Dancers“ am Tanzwettbewerb der DAKGesundheit teilgenommen.

Der Tanzwettbewerb wird durchgeführt unter folgender Fragestellung:

Warum ist tanzen wichtig?

Partner des Dance-Contest ist Ingo Froböse, Sportprofessor und Präventionsexperte Nr. 1 in Deutschland.
„Musik regt zum Bewegen an und ist damit für junge Leute ein toller Trainingsan-reiz. Neben allgemeiner Fitness und Koordination wird auch das Gehirn trainiert. Denn verschiedene Schritte und Rhythmen müssen gelernt und abgerufen werden“, erklärt Froböse.
„Tanzen ist somit eine echte Sportart, die auch noch Spaß und Freude macht. Die Funktion der Muskelzellen verbessert sich, die Koordinationsfähigkeit wird gefordert und die Durchblutung verbessert sich. Sehnen und Bänder werden gefordert und gestärkt, was auch die Gelenke versorgt und ernährt und so vor vorzeitigem Verschleiß schützt.
Ich sehe es auch bei den Halbfinalveranstaltungen des Dance Contest: Direkt nach dem Auftritt sehe ich nur bei den Teams nur strahlende Gesichter: Gute Laune, sportlich betätigt, kurzum: Erschöpft – aber glücklich. Und so muss Gesundheits-förderung sein: Mit Spaß und Freude erfolgreich sein. Gerade in Zeiten, in denen klassische sportliche Vereinsaktivitäten für viele Jugendliche nicht mehr attraktiv erscheinen, begrüße ich die Initiative der DAK-Gesundheit sehr und beteilige mich gerne daran.
Trends wie Casting, Videos und Live-Auftritte werden genutzt, um Kids und Teens zu mehr sportlichem Engagement zu motivieren. Das dieses funktioniert, merke ich auch in den Gesprächen mit den Eltern der teilnehmenden Teams: Oft bestätigen mir Eltern, dass ihre Kids sich plötzlich mehr für das Dance-Training interessieren als für die Videospiel-Konsole. Daher begrüße ich das Engagement der DAK-Gesundheit und freue mich, dass ich Teil der größten Dance-Bewegung in der BRD sein kann.“

Und so funktioniert es:

1.    Gegründet wurde eine Gruppe (2 bis 10 Personen) und der Name School Dancers wurde vergeben. Unsere Gruppe startet als „Young Teens“ (12-16 Jahre) und in der Anfängerkategorie „Pre-Champs“.

Hierbei ist  anzumerken, dass 28 Schüler und Schülerinnen gerne für das Video tanzen wollten; leider waren die Wettkampfbedingungen schon wie beim Ballroomdancing jedoch auf eine begrenzte Anzahl innerhalb der Schülergruppe festgelegt. Und wieder gab es Enttäuschungen und Tränen.

2.    Studiert wurde eine Choreographie zum Tango und Merengue. Dieses wurde von einem Schüler aus dem WP-Kurs Darstellen und Gestalten gefilmt. Die Performance durfte nicht länger als 3 Minuten dauern.

3.    Dann ging das ganze Anmeldeprozedere los, welches die Coaches übernahmen.

 

4.    Eine Fachjury wird 4 Gruppen je Kategorie und Leistungsgruppe auswählen, 4 weitere Gruppen kann man über das Online-Voting in die Halbfinalveranstaltung in der eigenen Region weiterkommen lassen.

 

Wir hoffen dabei zu sein!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

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