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Schaltkästen bunt gestaltet
08.12.2015 | 05:36 Uhr

Altenhagen. Aus tristen grauen wurden in Altenhagen bunte und freundliche Schaltkästen: Schüler der Sekundarschule Altenhagen haben in einer ersten Aktion 17 Schaltkästen gesäubert und anschließend unter Anleitung des Hagener Künstlers Peter Paulhagen und der Kunstpädagogin Spiekermann kleine Kunstwerke zum Thema „Der Stadtteil, in dem ich wohne“ gemalt. Die Bilder der Schüler wurden dann digitalisiert und auf Folie gedruckt. Schließlich konnten sie im Stadtteil verteilt aufgebracht werden.

Auch wenn das Wetter unfreundlich war, machte es den Kindern wahnsinnig viel Freude, ihre Kunstwerke öffentlich zeigen zu können. Auch Bezirksbürgermeister Lohmann war von der Kreativität der Kinder angetan und ließ es sich daher nicht nehmen, bei der Klebeaktion anwesend zu sein. Die Kinder nutzten gleich die Gelegenheit, sich von ihm erklären zu lassen, was ein Bezirksbürgermeister alles zu tun hat. Dieses gemeinsame Gestalten mit den Kindern hat dem Künstler Paulhagen so viel Spaß gemacht, dass im Frühjahr 2016 die nächste Malaktion für Wehringhausen geplant ist. Unser Foto zeigt Künstler Paulhagen sowie die Schülerinnen Beyua Eroglu und Rania Mokkadem.

Schaltkästen bunt gestaltet | Westfalenpost.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/wp/staedte/hagen/schaltkaesten-bunt-gestaltet-aimp-id11361089.html#plx1418947060
Schaltkästen bunt gestaltet
08.12.2015 | 05:36 Uhr

Altenhagen. Aus tristen grauen wurden in Altenhagen bunte und freundliche Schaltkästen: Schüler der Sekundarschule Altenhagen haben in einer ersten Aktion 17 Schaltkästen gesäubert und anschließend unter Anleitung des Hagener Künstlers Peter Paulhagen und der Kunstpädagogin Spiekermann kleine Kunstwerke zum Thema „Der Stadtteil, in dem ich wohne“ gemalt. Die Bilder der Schüler wurden dann digitalisiert und auf Folie gedruckt. Schließlich konnten sie im Stadtteil verteilt aufgebracht werden.

Auch wenn das Wetter unfreundlich war, machte es den Kindern wahnsinnig viel Freude, ihre Kunstwerke öffentlich zeigen zu können. Auch Bezirksbürgermeister Lohmann war von der Kreativität der Kinder angetan und ließ es sich daher nicht nehmen, bei der Klebeaktion anwesend zu sein. Die Kinder nutzten gleich die Gelegenheit, sich von ihm erklären zu lassen, was ein Bezirksbürgermeister alles zu tun hat. Dieses gemeinsame Gestalten mit den Kindern hat dem Künstler Paulhagen so viel Spaß gemacht, dass im Frühjahr 2016 die nächste Malaktion für Wehringhausen geplant ist. Unser Foto zeigt Künstler Paulhagen sowie die Schülerinnen Beyua Eroglu und Rania Mokkadem.

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Schaltkästen bunt gestaltet
08.12.2015 | 05:36 Uhr

Altenhagen. Aus tristen grauen wurden in Altenhagen bunte und freundliche Schaltkästen: Schüler der Sekundarschule Altenhagen haben in einer ersten Aktion 17 Schaltkästen gesäubert und anschließend unter Anleitung des Hagener Künstlers Peter Paulhagen und der Kunstpädagogin Spiekermann kleine Kunstwerke zum Thema „Der Stadtteil, in dem ich wohne“ gemalt. Die Bilder der Schüler wurden dann digitalisiert und auf Folie gedruckt. Schließlich konnten sie im Stadtteil verteilt aufgebracht werden.

Auch wenn das Wetter unfreundlich war, machte es den Kindern wahnsinnig viel Freude, ihre Kunstwerke öffentlich zeigen zu können. Auch Bezirksbürgermeister Lohmann war von der Kreativität der Kinder angetan und ließ es sich daher nicht nehmen, bei der Klebeaktion anwesend zu sein. Die Kinder nutzten gleich die Gelegenheit, sich von ihm erklären zu lassen, was ein Bezirksbürgermeister alles zu tun hat. Dieses gemeinsame Gestalten mit den Kindern hat dem Künstler Paulhagen so viel Spaß gemacht, dass im Frühjahr 2016 die nächste Malaktion für Wehringhausen geplant ist. Unser Foto zeigt Künstler Paulhagen sowie die Schülerinnen Beyua Eroglu und Rania Mokkadem.

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Schaltkästen bunt gestaltet
08.12.2015 | 05:36 Uhr

Altenhagen. Aus tristen grauen wurden in Altenhagen bunte und freundliche Schaltkästen: Schüler der Sekundarschule Altenhagen haben in einer ersten Aktion 17 Schaltkästen gesäubert und anschließend unter Anleitung des Hagener Künstlers Peter Paulhagen und der Kunstpädagogin Spiekermann kleine Kunstwerke zum Thema „Der Stadtteil, in dem ich wohne“ gemalt. Die Bilder der Schüler wurden dann digitalisiert und auf Folie gedruckt. Schließlich konnten sie im Stadtteil verteilt aufgebracht werden.

Auch wenn das Wetter unfreundlich war, machte es den Kindern wahnsinnig viel Freude, ihre Kunstwerke öffentlich zeigen zu können. Auch Bezirksbürgermeister Lohmann war von der Kreativität der Kinder angetan und ließ es sich daher nicht nehmen, bei der Klebeaktion anwesend zu sein. Die Kinder nutzten gleich die Gelegenheit, sich von ihm erklären zu lassen, was ein Bezirksbürgermeister alles zu tun hat. Dieses gemeinsame Gestalten mit den Kindern hat dem Künstler Paulhagen so viel Spaß gemacht, dass im Frühjahr 2016 die nächste Malaktion für Wehringhausen geplant ist. Unser Foto zeigt Künstler Paulhagen sowie die Schülerinnen Beyua Eroglu und Rania Mokkadem.

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Westfalenpost 06. März 2017

Westfalenpost 24 Februar

Westfalenpost 14.02.2017

 

 

Westfalenpost 08.12.2015

Schaltkästen bunt gestaltet

Altenhagen. Aus tristen grauen wurden in Altenhagen bunte und freundliche Schaltkästen: Schüler der Sekundarschule Altenhagen haben in einer ersten Aktion 17 Schaltkästen gesäubert und anschließend unter Anleitung des Hagener Künstlers Peter Paulhagen und der Kunstpädagogin Spiekermann kleine Kunstwerke zum Thema „Der Stadtteil, in dem ich wohne“ gemalt. Die Bilder der Schüler wurden dann digitalisiert und auf Folie gedruckt. Schließlich konnten sie im Stadtteil verteilt aufgebracht werden.

Auch wenn das Wetter unfreundlich war, machte es den Kindern wahnsinnig viel Freude, ihre Kunstwerke öffentlich zeigen zu können. Auch Bezirksbürgermeister Lohmann war von der Kreativität der Kinder angetan und ließ es sich daher nicht nehmen, bei der Klebeaktion anwesend zu sein. Die Kinder nutzten gleich die Gelegenheit, sich von ihm erklären zu lassen, was ein Bezirksbürgermeister alles zu tun hat. Dieses gemeinsame Gestalten mit den Kindern hat dem Künstler Paulhagen so viel Spaß gemacht, dass im Frühjahr 2016 die nächste Malaktion für Wehringhausen geplant ist. Unser Foto zeigt Künstler Paulhagen sowie die Schülerinnen Beyua Eroglu und Rania Mokkadem.


Westfalenpost 17.11.2015

Autorin gibt Schreibtipps

Altenhagen. Im Rahmen des Kinder- und Jugendbuchfestivals Lese-Lust las Susan Kreller Schülern des sechsten Jahrgangs der Sekundarschule Altenhagen aus ihrem zweiten Roman „Schneeriese“ vor. Die Schüler bekamen nicht nur Gelegenheit, die ersten beiden Kapitel des Romans zu hören, sie durften der Autorin Fragen zu ihrem Buch, dem Beruf des Autors und dem Schreiben von Geschichten stellen. So erfuhren sie, dass „Schneeriese“ vor allem im Sommer entstand und Frau Kreller sich den Winter beim Schreiben vorstellen musste. Sie waren auch beeindruckt von der Zeitspanne, die es benötigt, um ein eigenes Buch zu schreiben – im Fall „Schneeriese“ anderthalb Jahre. Nachdem Frau Kreller die Frage, ob jeder Autor werden könne, mit einem eindeutigen „Ja“ beantwortete und den Ratschlag gab, nicht aufzugeben und viel zu üben, begannen einige Schüler schon am Nachmittag mit dem Schreiben eigener Geschichten.

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Westfalenpost 01.09.2015

Westfalenpost 20.03.15

Beide Hagener Sekundarschulen können drei Klassen bilden

Beide Hagener Sekundarschulen können drei Klassen bilden
Nach dem knappen Rennen im vergangenen Jahr kann die Sekundarschule in Altenhagen erneut drei Eingangsklassen bilden.Foto:

Die beiden 2014 neu gegründeten Sekundarschulen am Remberg und in Altenhagen werden im zweiten Jahr ihres Bestehens erneut drei fünfte Klassen bilden können.

Die beiden 2014 neu gegründeten Sekundarschulen am Remberg und in Altenhagen werden im zweiten Jahr ihres Bestehens erneut drei fünfte Klassen bilden können. Beide Schulen erreichten die erforderliche Anmeldezahl, am Remberg werden 77, in Altenhagen 72 Fünftklässler zur Schule gehen. Im vergangenen Jahr hatte die Tatsache, dass beide Schulen die für ihre Gründung notwendige Zahl von jeweils 75 Schülern punktgenau erreichten, für Gesprächsstoff gesorgt.

Dagegen könnten die 55 Kinder, die nach den Sommerferien an die Ernst-Eversbusch-Schule in Haspe wechseln, die letzten Hauptschüler in Hagen sein. Sollte 2016 die geplante Sekundarschule in Haspe an den Start gehen, würde die Hauptschule in ihr aufgehen und selber keinen fünften Jahrgang mehr bilden. Alle anderen Hauptschulen nehmen schon seit diesem bzw. seit einigen Jahren nicht mehr am Anmeldeverfahren teil.

An andere Schulen verwiesen

Die noch verbleibenden drei Hagener Realschulen können sich über mangelnde Resonanz nicht beklagen. Die Realschule Halden erlebte mit 120 Anmeldungen erneut einen regelrechten Ansturm, kann aber mangels Klassenräumen nicht erneut vierzügig fahren. So mussten gut 30 Schüler abgelehnt und an die Realschulen in Boelerheide und Hohenlimburg verwiesen werden, die nun beide vier Eingangsklassen bilden werden.

Auch an den drei Gesamtschulen kam es, wie jedes Jahr, zu Anmeldeüberhängen. Da das Anmeldeverfahren der Gesamtschulen jedoch vorgezogen wurde, konnten abgelehnte Schüler sich rechtzeitig an anderen Schulen bewerben.

Unter den Gymnasien verzeichnete die Ricarda-Huch-Schule die mit Abstand wenigsten Anmeldungen, doch geht man im Schulamt davon aus, dass durch „Umleitungen“ von anderen Gymnasien die gewünschten vier Eingangsklassen eingerichtet werden können.

Hubertus Heuel

 
Westfalenpost 03.02.2015

Schüler testen Profilklassen

Schüler der Sekundarschule Altenhagen stellten Viertklässlern ihrer Partnergrundschulen Profile vor, die bei der Schul-Anmeldung gewählt werden können.

Über die Profilklassen möchte die Schule das Selbstbewusstsein ihrer Schüler stärken und die erlangten Kompetenzen auf den übrigen Unterricht übertragen.

Schwindelerregende Höhen
Beispielsweise gibt es eine Sport- und eine Musik-Kunst-Klasse. Denn die Disziplin, die beim Üben eines Instrumentes und beim Trainieren für Wettkämpfe erforderlich ist, ist schon seit längerer Zeit als förderlich für das Lernen bekannt. Abgerundet werden die Wahlmöglichkeiten durch das Profil Naturwissenschaften-Technik.

Die Viertklässler bekamen in der Turnhalle eine Einführung in die Sportart „Parkour“ – an der Kletterwand wurden schwindelerregende Höhen erreicht. Musikbegeisterte Besucher erhielten eine Einführung in das Keyboardspielen.

Westfalenpost 09.12.2014

Enttäuscht über Billiglösung der Verwaltung

Sekundarschule Altenhagen. Als Vorsitzende der Elternvertretung der Sekundarschule Altenhagen hat mich die Absicht, eine billige Innenhauslösung für die Verpflegung unserer Kinder anzustreben, sehr enttäuscht. Obwohl uns Eltern eine Ganztagsschule mit entsprechenden Räumlichkeiten versprochen wurde, hat der Schulträger sich bisher nicht an seine Zusagen gehalten und uns auf das nächste Schuljahr vertröstet. Jetzt will man plötzlich von dem im Gründungsantrag zugesicherten Umbau der Turnhalle an der Berghofstraße in eine Mensa abrücken und eine Billiglösung für unsere Kinder schaffen. Ich bin sehr von unserer Stadtverwaltung enttäuscht.

Allein dem sehr guten Lehrerkollegium ist es zu verdanken, dass die Kinder gerne in diese Schule gehen und sich dort wohl fühlen. Trotz widriger Umstände gelingt es den Lehrern, das versprochene pädagogische Konzept umzusetzen.

 

Auch wir Eltern werden mit unseren Anliegen wirklich ernstgenommen und finden immer ein offenes Ohr sowie Unterstützung durch die Schulleitung und die Lehrer der Sekundarschule. Durch unterschiedlichste Veranstaltungen wie z. B. eine gemeinsame Gartenaktion, Kränzebinden für den Weihnachtsmarkt und den Stand auf dem Hagener Weihnachtsmarkt ist schon in der kurzen Zeit eine aus meiner Sicht sehr gute Schulgemeinde entstanden.

 

Der fehlende Ganztag wird zurzeit teilweise durch freiwillige Angebote im Nachmittagsbereich aufgefangen. Aber eine langfristige Lösung ist das nicht, denn die Kinder erhalten dort kein Mittagessen. Etliche Eltern sind aber auf einen Ganztagsbetrieb angewiesen.

 

Darum appelliere ich hier öffentlich an die Politiker unserer Stadt, unseren Kindern in Altenhagen, denen schon mal die richtige Lobby fehlt, die gleichen Chancen in ihrer Schulbildung einzuräumen, die an anderen Hagener Schulen geboten werden. Bitte sorgen sie dafür, dass eine attraktive Mensa mit entsprechendem Ganztagsbereich errichtet wird. Die Kinder in Altenhagen wollen sich wohlfühlen und ein gesundes Essen in angenehmer Atmosphäre genießen können.

 

Westfalenpost 26. November
 
 
 
Persönliches Profil im Schuhkarton
02.09.2014 | 13:00 Uhr
Persönliches Profil im Schuhkarton
Lehrer und Eltern der Sekundarschule Altenhagen sammeln Kartons im Schuhhaus: Melanie Kohl (Klassenpflegschaft 5c), Teresa Trepi (Klassenpflegschaft 5c), Cornelia Sommer (Vorsitzende der Schulpflegschaft), Stefan Langer (Klassenlehrer 5c), Christina Mey (Klassenlehrerin 5a) und Giuseppe Trepi (stellv. Vorsitzender Schulpflegschaft).Foto: Heuel

Trotz des holprigen Starts und der fehlenden Möbel und Arbeitsmaterialien läuft der Unterricht an der neuen Sekundarschule Altenhagen inzwischen auf Hochtouren.

Trotz des holprigen Starts und der fehlenden Möbel und Arbeitsmaterialien läuft der Unterricht an der neuen Sekundarschule Altenhagen inzwischen auf Hochtouren. „Auch wenn die Schule nicht komplett eingerichtet ist, zeigt sich jetzt, dass ich meinen Entschluss, meine Tochter dieser Schule anzuvertrauen, nicht bereuen werde“, sagte Schulpflegschaftsvorsitzende Cornelia Sommer.

In drei fünften Klassen werden 78 Kinder unterrichtet. Zwei Jahre lang haben sie den gleichen Stundenplan, ehe ab Klasse 7 (so entspricht es dem teilintegrativen Konzept) nach Neigungs- und Leistungsprofilen differenziert wird. Die Eingewöhnungsphase haben die Schüler hinter sich. Schuhkartons sollen ihnen helfen, sich in der neuen Umgebung wohlzufühlen und ihre Kameraden kennenzulernen: In den Kartons deponieren die Kinder Fotos und Briefe von und über sich selbst sowie persönliche Gegenstände. „Mit diesen Dingen in der Hand hat sich jeder den Mitschülern vorgestellt“, berichtet Christina Mey, Klassenlehrerin der 5a: „Es fällt Kindern leichter, frei zu sprechen, wenn sie dabei etwas in der Hand halten dürfen.“

Vom Schuhhaus der Volme-Galerie bekommen

Die Kartons hatte die Lehrerin gemeinsam mit engagierten Eltern u.a. vom Schuhhaus der Volme-Galerie bekommen. Mit diesem Sammelmanöver sollen zugleich die fehlenden Regale, die wohl erst im Herbst geliefert werden, ersetzt werden. Zwei Kartons für jeden Schüler – der eine für die persönlichen Siebensachen, der zweite für Farbkasten, Hefte und Bücher: „Wir sind motiviert, wir wollten ja alle diese neue Schule“, so Christina Mey: „Unsere Arbeit leidet jedenfalls nicht unter den ausgebliebenen Möbeln.“ Und Giuseppe Trepi, stellvertretender Vorsitzender der Schulpflegschaft, bekräftigt: „Ja, die Euphorie ist groß.“

Der Unterricht beginnt zwar erst um 8 Uhr, doch sind die Lehrer schon um 7.40 Uhr in der Klasse, um die Schüler persönlich in Empfang zu nehmen. Neu ist auch der 67,5-Minuten-Turnus in einigen Fächern. Während die Arbeitsgemeinschaften bereits angelaufen sind, warten Kollegium und Eltern jetzt brennend auf eine Entscheidung des Stadtrates über den Bau einer Mensa. Erst dann kann die Schule wie geplant den Ganztagsrhythmus aufnehmen.

Kritik war berechtigt

Die Lehrer seien engagiert und ermöglichten den Schülern zahlreiche Aktivitäten wie Akrobatik, Schulgarten, Kunst und Fußball, hat Pflegschaftsvorsitzende Cornelia Sommer festgestellt: „Wir haben ein starkes Kollegium. Ich weiß, dass unsere Kinder es schaffen werden.“ Die Kritik von Schulleiter Theo Kleinhofer an der behäbigen Stadtverwaltung sei jedoch vollkommen berechtigt gewesen: „In unserem Land wird die Bildung groß geschrieben, aber wo bleibt die Unterstützung für die Schulen, Lehrer und unsere Kinder? Jetzt ist die Stadt am Zug, hoffentlich schneller als bisher!“

Hubertus Heuel

 Ein Büro wie eine Besenkammer
21.08.2014 | 11:00 Uhr
Ein Büro wie eine Besenkammer
Die neuen Sekundarschüler mit ihren Eltern im Atrium der Schule.Foto:

Die feierliche Eröffnung der Sekundarschule Altenhagen geriet zum Fehlstart. Mit säuerlicher Miene quittierte der Schulleiter, dass weder sein noch das Büro seiner Stellvertreterin Susanne Ruhkamp noch das Lehrerzimmer eingerichtet waren.

Das Büro von Schuldirektor Theo Kleinhofer ist kahl. Keine Regale an den Wänden, kein Stuhl, kein Schreibtisch. Sieht man von dem behelfsmäßig und lieblos hingestellten Klassenzimmermobiliar ab, das eine demotivierende Atmos­phäre verströmt, ist der Raum gänzlich leer. In der trostlosen Umgebung wirkt Kleinhofer wie ein in Ungnade gefallener Manager, den man in die Besenkammer verbannt hat.

Die feierliche Eröffnung der Sekundarschule Altenhagen geriet am Mittwoch zum Fehlstart. Mit säuerlicher Miene quittierte der Schulleiter, dass weder sein noch das Büro seiner Stellvertreterin Susanne Ruhkamp noch das Lehrerzimmer eingerichtet waren: „Wenn man so will, sind wir nicht arbeitsfähig.“ Neben den notwendigen Möbeln fehlten Computer, Kopierer und weitere Arbeitsmaterialien, obwohl Kleinhofer die Sachen bereits im Mai bestellt hatte: „Die trägen Strukturen im Rathaus haben verhindert, dass wir rechtzeitig fertig geworden sind“, machte er die aus seiner Sicht behäbige Stadtverwaltung, der es nicht einmal gelungen war, Möbel aus anderen, leer stehenden Schulen zu beschaffen, für das Desaster verantwortlich.

Das Schulamt und die zuständige Dezernentin Margarita Kaufmann nahm Kleinhofer ausdrücklich von seiner Kritik aus. So suchte denn Horst Herrmann, stellvertretender Leiter des Schulamtes, nach einer Erklärung. Zunächst hätte der Auftrag mit den georderten Möbeln wegen des nicht genehmigten städtischen Haushalts nicht freigegeben werden dürfen, dann habe man Angebote einholen müssen, schließlich seien Herstellerfirmen in die Werksferien gegangen: „Jetzt muss ein durchdachtes Provisorium geschaffen werden.“

Unter Zugzwang

Bis zu den Herbstferien müssen die Lehrer auf das versprochene Mobiliar warten. Immerhin wurde vor zwei Tagen die neue Fernsprechanlage geliefert, so dass die Schule jetzt wunderbarerweise per Telefon erreichbar ist. Kleinhofer zeigte sich kämpferisch: „Trotz der Missstände bin ich überzeugt, dass uns ein guter Einstieg gelingt.“ Das dürfte auch nötig sein, denn die Schule steht unter Zugzwang und muss beweisen, dass sie eine echte Alternative zu Haupt- und Realschulen sein kann. Noch fehlt eine Mensa. „Bitte schafft bald klare Perspektiven“, appellierte Bürgermeister Hans-Dieter Fischer an seine Kollegen im Stadtrat.

Weitaus harmonischer verlief der erste Schultag an der Sekundarschule Hagen-Remberg/Mitte. Zwar ähneln die neuen Lehrerzimmer auch hier einem Provisorium, weil nicht alle Möbel eingetroffen sind, doch die Zustände sind mit denen in Altenhagen nicht zu vergleichen.

Lehrer wollen zum Pinsel greifen

Zudem gelang es dem zwölfköpfigen Kollegium mit einem schwungvollen musikalischen Auftritt, Aufbruchstimmung zu verbreiten: „Ich bin froh, dass es endlich losgeht und hoffe, dass nach der vielen Arbeit im Vorfeld ein Stück Normalität einkehrt“, atmete Schulleiter Christian Pfefferer auf. Für Farbe auf den nicht gestrichenen Wänden im Lehrerzimmer will das Kollegium selbst sorgen. Und der etwas langatmig geratene Name der Schule soll demnächst kurz und bündig gefasst werden.

Ebenso auf dem Prüfstand wie die beiden Sekundarschulen steht die Freie evangelische Gesamtschule in Wehringhausen, die mit einem betont christlichen Profil eine Alternative zu den staatlichen Gesamtschulen bietet. Ein Drittel der 41 Schüler stammt von der Freien evangelischen Grundschule in Haspe, die übrigen Kinder, darunter fünf aus moslemischen Familien, sind neu hinzugekommen.

Schwerpunkt Musik

Schulleiter Matthias Bölker hat zwei Klassen gebildet, eine mit dem Schwerpunkt Musik (vier statt zwei Wochenstunden) leitet er selbst, die andere Kathi Arndt-Müsch. „Wir sind guter Dinge“, zeigte sich Thomas Weber, Sprecher des Schulvereins, optimistisch. 87 Prozent des Schuletats steuert das Land bei, der Rest kommt von Förderverein und Eltern. Weber betonte, dass auch Kinder aufgenommen werden, deren Eltern keinen finanziellen Beitrag leisten können: „Dafür zahlen andere eben mehr als die erforderlichen 120 Euro.“

Hubertus Heuel

Ein Büro wie eine Besenkammer
21.08.2014 | 11:00 Uhr
Ein Büro wie eine Besenkammer
Die neuen Sekundarschüler mit ihren Eltern im Atrium der Schule.

Hagen. Die feierliche Eröffnung der Sekundarschule Altenhagen geriet zum Fehlstart. Mit säuerlicher Miene quittierte der Schulleiter, dass weder sein noch das Büro seiner Stellvertreterin Susanne Ruhkamp noch das Lehrerzimmer eingerichtet waren.

Das Büro von Schuldirektor Theo Kleinhofer ist kahl. Keine Regale an den Wänden, kein Stuhl, kein Schreibtisch. Sieht man von dem behelfsmäßig und lieblos hingestellten Klassenzimmermobiliar ab, das eine demotivierende Atmos­phäre verströmt, ist der Raum gänzlich leer. In der trostlosen Umgebung wirkt Kleinhofer wie ein in Ungnade gefallener Manager, den man in die Besenkammer verbannt hat.

Die feierliche Eröffnung der Sekundarschule Altenhagen geriet am Mittwoch zum Fehlstart. Mit säuerlicher Miene quittierte der Schulleiter, dass weder sein noch das Büro seiner Stellvertreterin Susanne Ruhkamp noch das Lehrerzimmer eingerichtet waren: „Wenn man so will, sind wir nicht arbeitsfähig.“ Neben den notwendigen Möbeln fehlten Computer, Kopierer und weitere Arbeitsmaterialien, obwohl Kleinhofer die Sachen bereits im Mai bestellt hatte: „Die trägen Strukturen im Rathaus haben verhindert, dass wir rechtzeitig fertig geworden sind“, machte er die aus seiner Sicht behäbige Stadtverwaltung, der es nicht einmal gelungen war, Möbel aus anderen, leer stehenden Schulen zu beschaffen, für das Desaster verantwortlich.
Schulanfang
Schulanfang in NRW
Schulanfang in NRW



Das Schulamt und die zuständige Dezernentin Margarita Kaufmann nahm Kleinhofer ausdrücklich von seiner Kritik aus. So suchte denn Horst Herrmann, stellvertretender Leiter des Schulamtes, nach einer Erklärung. Zunächst hätte der Auftrag mit den georderten Möbeln wegen des nicht genehmigten städtischen Haushalts nicht freigegeben werden dürfen, dann habe man Angebote einholen müssen, schließlich seien Herstellerfirmen in die Werksferien gegangen: „Jetzt muss ein durchdachtes Provisorium geschaffen werden.“
Unter Zugzwang

Bis zu den Herbstferien müssen die Lehrer auf das versprochene Mobiliar warten. Immerhin wurde vor zwei Tagen die neue Fernsprechanlage geliefert, so dass die Schule jetzt wunderbarerweise per Telefon erreichbar ist. Kleinhofer zeigte sich kämpferisch: „Trotz der Missstände bin ich überzeugt, dass uns ein guter Einstieg gelingt.“ Das dürfte auch nötig sein, denn die Schule steht unter Zugzwang und muss beweisen, dass sie eine echte Alternative zu Haupt- und Realschulen sein kann. Noch fehlt eine Mensa. „Bitte schafft bald klare Perspektiven“, appellierte Bürgermeister Hans-Dieter Fischer an seine Kollegen im Stadtrat.

Weitaus harmonischer verlief der erste Schultag an der Sekundarschule Hagen-Remberg/Mitte. Zwar ähneln die neuen Lehrerzimmer auch hier einem Provisorium, weil nicht alle Möbel eingetroffen sind, doch die Zustände sind mit denen in Altenhagen nicht zu vergleichen.
Lehrer wollen zum Pinsel greifen

Zudem gelang es dem zwölfköpfigen Kollegium mit einem schwungvollen musikalischen Auftritt, Aufbruchstimmung zu verbreiten: „Ich bin froh, dass es endlich losgeht und hoffe, dass nach der vielen Arbeit im Vorfeld ein Stück Normalität einkehrt“, atmete Schulleiter Christian Pfefferer auf. Für Farbe auf den nicht gestrichenen Wänden im Lehrerzimmer will das Kollegium selbst sorgen. Und der etwas langatmig geratene Name der Schule soll demnächst kurz und bündig gefasst werden.
Drei Schulen unter einem Dach
Revirement der Schulleitungen

Im Schulzentrum Altenhagen werden jetzt einige Jahre lang drei Schulen nebeneinander untergebracht sein: die Hauptschule, die Realschule (beide laufen aus) und die neue Sekundarschule.

Leiter der Sekundarschule ist Theo Kleinhofer, bisher Chef der Realschule. Seine Stellvertreterin ist Susanne Ruhkamp, die gleichzeitig noch die auslaufende Hauptschule Vorhalle leitet. Die Realschule wird kommissarisch von Barbara Schmidt geführt, die Hauptschule von Stephanie Kumbartzky.

Am Remberg leitet Christian Pfefferer sowohl die neue Sekundarschule Mitte als auch – wie bisher – die auslaufende Hauptschule.

Ebenso auf dem Prüfstand wie die beiden Sekundarschulen steht die Freie evangelische Gesamtschule in Wehringhausen, die mit einem betont christlichen Profil eine Alternative zu den staatlichen Gesamtschulen bietet. Ein Drittel der 41 Schüler stammt von der Freien evangelischen Grundschule in Haspe, die übrigen Kinder, darunter fünf aus moslemischen Familien, sind neu hinzugekommen.
Schwerpunkt Musik

Schulleiter Matthias Bölker hat zwei Klassen gebildet, eine mit dem Schwerpunkt Musik (vier statt zwei Wochenstunden) leitet er selbst, die andere Kathi Arndt-Müsch. „Wir sind guter Dinge“, zeigte sich Thomas Weber, Sprecher des Schulvereins, optimistisch. 87 Prozent des Schuletats steuert das Land bei, der Rest kommt von Förderverein und Eltern. Weber betonte, dass auch Kinder aufgenommen werden, deren Eltern keinen finanziellen Beitrag leisten können: „Dafür zahlen andere eben mehr als die erforderlichen 120 Euro.“

Hubertus Heuel

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Ein Büro wie eine Besenkammer
21.08.2014 | 11:00 Uhr
Ein Büro wie eine Besenkammer
Die neuen Sekundarschüler mit ihren Eltern im Atrium der Schule.

Hagen. Die feierliche Eröffnung der Sekundarschule Altenhagen geriet zum Fehlstart. Mit säuerlicher Miene quittierte der Schulleiter, dass weder sein noch das Büro seiner Stellvertreterin Susanne Ruhkamp noch das Lehrerzimmer eingerichtet waren.

Das Büro von Schuldirektor Theo Kleinhofer ist kahl. Keine Regale an den Wänden, kein Stuhl, kein Schreibtisch. Sieht man von dem behelfsmäßig und lieblos hingestellten Klassenzimmermobiliar ab, das eine demotivierende Atmos­phäre verströmt, ist der Raum gänzlich leer. In der trostlosen Umgebung wirkt Kleinhofer wie ein in Ungnade gefallener Manager, den man in die Besenkammer verbannt hat.

Die feierliche Eröffnung der Sekundarschule Altenhagen geriet am Mittwoch zum Fehlstart. Mit säuerlicher Miene quittierte der Schulleiter, dass weder sein noch das Büro seiner Stellvertreterin Susanne Ruhkamp noch das Lehrerzimmer eingerichtet waren: „Wenn man so will, sind wir nicht arbeitsfähig.“ Neben den notwendigen Möbeln fehlten Computer, Kopierer und weitere Arbeitsmaterialien, obwohl Kleinhofer die Sachen bereits im Mai bestellt hatte: „Die trägen Strukturen im Rathaus haben verhindert, dass wir rechtzeitig fertig geworden sind“, machte er die aus seiner Sicht behäbige Stadtverwaltung, der es nicht einmal gelungen war, Möbel aus anderen, leer stehenden Schulen zu beschaffen, für das Desaster verantwortlich.
Schulanfang
Schulanfang in NRW
Schulanfang in NRW



Das Schulamt und die zuständige Dezernentin Margarita Kaufmann nahm Kleinhofer ausdrücklich von seiner Kritik aus. So suchte denn Horst Herrmann, stellvertretender Leiter des Schulamtes, nach einer Erklärung. Zunächst hätte der Auftrag mit den georderten Möbeln wegen des nicht genehmigten städtischen Haushalts nicht freigegeben werden dürfen, dann habe man Angebote einholen müssen, schließlich seien Herstellerfirmen in die Werksferien gegangen: „Jetzt muss ein durchdachtes Provisorium geschaffen werden.“
Unter Zugzwang

Bis zu den Herbstferien müssen die Lehrer auf das versprochene Mobiliar warten. Immerhin wurde vor zwei Tagen die neue Fernsprechanlage geliefert, so dass die Schule jetzt wunderbarerweise per Telefon erreichbar ist. Kleinhofer zeigte sich kämpferisch: „Trotz der Missstände bin ich überzeugt, dass uns ein guter Einstieg gelingt.“ Das dürfte auch nötig sein, denn die Schule steht unter Zugzwang und muss beweisen, dass sie eine echte Alternative zu Haupt- und Realschulen sein kann. Noch fehlt eine Mensa. „Bitte schafft bald klare Perspektiven“, appellierte Bürgermeister Hans-Dieter Fischer an seine Kollegen im Stadtrat.

Weitaus harmonischer verlief der erste Schultag an der Sekundarschule Hagen-Remberg/Mitte. Zwar ähneln die neuen Lehrerzimmer auch hier einem Provisorium, weil nicht alle Möbel eingetroffen sind, doch die Zustände sind mit denen in Altenhagen nicht zu vergleichen.
Lehrer wollen zum Pinsel greifen

Zudem gelang es dem zwölfköpfigen Kollegium mit einem schwungvollen musikalischen Auftritt, Aufbruchstimmung zu verbreiten: „Ich bin froh, dass es endlich losgeht und hoffe, dass nach der vielen Arbeit im Vorfeld ein Stück Normalität einkehrt“, atmete Schulleiter Christian Pfefferer auf. Für Farbe auf den nicht gestrichenen Wänden im Lehrerzimmer will das Kollegium selbst sorgen. Und der etwas langatmig geratene Name der Schule soll demnächst kurz und bündig gefasst werden.
Drei Schulen unter einem Dach
Revirement der Schulleitungen

Im Schulzentrum Altenhagen werden jetzt einige Jahre lang drei Schulen nebeneinander untergebracht sein: die Hauptschule, die Realschule (beide laufen aus) und die neue Sekundarschule.

Leiter der Sekundarschule ist Theo Kleinhofer, bisher Chef der Realschule. Seine Stellvertreterin ist Susanne Ruhkamp, die gleichzeitig noch die auslaufende Hauptschule Vorhalle leitet. Die Realschule wird kommissarisch von Barbara Schmidt geführt, die Hauptschule von Stephanie Kumbartzky.

Am Remberg leitet Christian Pfefferer sowohl die neue Sekundarschule Mitte als auch – wie bisher – die auslaufende Hauptschule.

Ebenso auf dem Prüfstand wie die beiden Sekundarschulen steht die Freie evangelische Gesamtschule in Wehringhausen, die mit einem betont christlichen Profil eine Alternative zu den staatlichen Gesamtschulen bietet. Ein Drittel der 41 Schüler stammt von der Freien evangelischen Grundschule in Haspe, die übrigen Kinder, darunter fünf aus moslemischen Familien, sind neu hinzugekommen.
Schwerpunkt Musik

Schulleiter Matthias Bölker hat zwei Klassen gebildet, eine mit dem Schwerpunkt Musik (vier statt zwei Wochenstunden) leitet er selbst, die andere Kathi Arndt-Müsch. „Wir sind guter Dinge“, zeigte sich Thomas Weber, Sprecher des Schulvereins, optimistisch. 87 Prozent des Schuletats steuert das Land bei, der Rest kommt von Förderverein und Eltern. Weber betonte, dass auch Kinder aufgenommen werden, deren Eltern keinen finanziellen Beitrag leisten können: „Dafür zahlen andere eben mehr als die erforderlichen 120 Euro.“

Hubertus Heuel

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Ein Büro wie eine Besenkammer
21.08.2014 | 11:00 Uhr
Ein Büro wie eine Besenkammer
Die neuen Sekundarschüler mit ihren Eltern im Atrium der Schule.

Hagen. Die feierliche Eröffnung der Sekundarschule Altenhagen geriet zum Fehlstart. Mit säuerlicher Miene quittierte der Schulleiter, dass weder sein noch das Büro seiner Stellvertreterin Susanne Ruhkamp noch das Lehrerzimmer eingerichtet waren.

Das Büro von Schuldirektor Theo Kleinhofer ist kahl. Keine Regale an den Wänden, kein Stuhl, kein Schreibtisch. Sieht man von dem behelfsmäßig und lieblos hingestellten Klassenzimmermobiliar ab, das eine demotivierende Atmos­phäre verströmt, ist der Raum gänzlich leer. In der trostlosen Umgebung wirkt Kleinhofer wie ein in Ungnade gefallener Manager, den man in die Besenkammer verbannt hat.

Die feierliche Eröffnung der Sekundarschule Altenhagen geriet am Mittwoch zum Fehlstart. Mit säuerlicher Miene quittierte der Schulleiter, dass weder sein noch das Büro seiner Stellvertreterin Susanne Ruhkamp noch das Lehrerzimmer eingerichtet waren: „Wenn man so will, sind wir nicht arbeitsfähig.“ Neben den notwendigen Möbeln fehlten Computer, Kopierer und weitere Arbeitsmaterialien, obwohl Kleinhofer die Sachen bereits im Mai bestellt hatte: „Die trägen Strukturen im Rathaus haben verhindert, dass wir rechtzeitig fertig geworden sind“, machte er die aus seiner Sicht behäbige Stadtverwaltung, der es nicht einmal gelungen war, Möbel aus anderen, leer stehenden Schulen zu beschaffen, für das Desaster verantwortlich.
Schulanfang
Schulanfang in NRW
Schulanfang in NRW



Das Schulamt und die zuständige Dezernentin Margarita Kaufmann nahm Kleinhofer ausdrücklich von seiner Kritik aus. So suchte denn Horst Herrmann, stellvertretender Leiter des Schulamtes, nach einer Erklärung. Zunächst hätte der Auftrag mit den georderten Möbeln wegen des nicht genehmigten städtischen Haushalts nicht freigegeben werden dürfen, dann habe man Angebote einholen müssen, schließlich seien Herstellerfirmen in die Werksferien gegangen: „Jetzt muss ein durchdachtes Provisorium geschaffen werden.“
Unter Zugzwang

Bis zu den Herbstferien müssen die Lehrer auf das versprochene Mobiliar warten. Immerhin wurde vor zwei Tagen die neue Fernsprechanlage geliefert, so dass die Schule jetzt wunderbarerweise per Telefon erreichbar ist. Kleinhofer zeigte sich kämpferisch: „Trotz der Missstände bin ich überzeugt, dass uns ein guter Einstieg gelingt.“ Das dürfte auch nötig sein, denn die Schule steht unter Zugzwang und muss beweisen, dass sie eine echte Alternative zu Haupt- und Realschulen sein kann. Noch fehlt eine Mensa. „Bitte schafft bald klare Perspektiven“, appellierte Bürgermeister Hans-Dieter Fischer an seine Kollegen im Stadtrat.

Weitaus harmonischer verlief der erste Schultag an der Sekundarschule Hagen-Remberg/Mitte. Zwar ähneln die neuen Lehrerzimmer auch hier einem Provisorium, weil nicht alle Möbel eingetroffen sind, doch die Zustände sind mit denen in Altenhagen nicht zu vergleichen.
Lehrer wollen zum Pinsel greifen

Zudem gelang es dem zwölfköpfigen Kollegium mit einem schwungvollen musikalischen Auftritt, Aufbruchstimmung zu verbreiten: „Ich bin froh, dass es endlich losgeht und hoffe, dass nach der vielen Arbeit im Vorfeld ein Stück Normalität einkehrt“, atmete Schulleiter Christian Pfefferer auf. Für Farbe auf den nicht gestrichenen Wänden im Lehrerzimmer will das Kollegium selbst sorgen. Und der etwas langatmig geratene Name der Schule soll demnächst kurz und bündig gefasst werden.
Drei Schulen unter einem Dach
Revirement der Schulleitungen

Im Schulzentrum Altenhagen werden jetzt einige Jahre lang drei Schulen nebeneinander untergebracht sein: die Hauptschule, die Realschule (beide laufen aus) und die neue Sekundarschule.

Leiter der Sekundarschule ist Theo Kleinhofer, bisher Chef der Realschule. Seine Stellvertreterin ist Susanne Ruhkamp, die gleichzeitig noch die auslaufende Hauptschule Vorhalle leitet. Die Realschule wird kommissarisch von Barbara Schmidt geführt, die Hauptschule von Stephanie Kumbartzky.

Am Remberg leitet Christian Pfefferer sowohl die neue Sekundarschule Mitte als auch – wie bisher – die auslaufende Hauptschule.

Ebenso auf dem Prüfstand wie die beiden Sekundarschulen steht die Freie evangelische Gesamtschule in Wehringhausen, die mit einem betont christlichen Profil eine Alternative zu den staatlichen Gesamtschulen bietet. Ein Drittel der 41 Schüler stammt von der Freien evangelischen Grundschule in Haspe, die übrigen Kinder, darunter fünf aus moslemischen Familien, sind neu hinzugekommen.
Schwerpunkt Musik

Schulleiter Matthias Bölker hat zwei Klassen gebildet, eine mit dem Schwerpunkt Musik (vier statt zwei Wochenstunden) leitet er selbst, die andere Kathi Arndt-Müsch. „Wir sind guter Dinge“, zeigte sich Thomas Weber, Sprecher des Schulvereins, optimistisch. 87 Prozent des Schuletats steuert das Land bei, der Rest kommt von Förderverein und Eltern. Weber betonte, dass auch Kinder aufgenommen werden, deren Eltern keinen finanziellen Beitrag leisten können: „Dafür zahlen andere eben mehr als die erforderlichen 120 Euro.“

Hubertus Heuel

Ein Büro wie eine Besenkammer | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/hagen/ein-buero-wie-eine-besenkammer-id9724497.html#plx1777662861
Ein Büro wie eine Besenkammer
21.08.2014 | 11:00 Uhr
Ein Büro wie eine Besenkammer
Die neuen Sekundarschüler mit ihren Eltern im Atrium der Schule.

Hagen. Die feierliche Eröffnung der Sekundarschule Altenhagen geriet zum Fehlstart. Mit säuerlicher Miene quittierte der Schulleiter, dass weder sein noch das Büro seiner Stellvertreterin Susanne Ruhkamp noch das Lehrerzimmer eingerichtet waren.

Das Büro von Schuldirektor Theo Kleinhofer ist kahl. Keine Regale an den Wänden, kein Stuhl, kein Schreibtisch. Sieht man von dem behelfsmäßig und lieblos hingestellten Klassenzimmermobiliar ab, das eine demotivierende Atmos­phäre verströmt, ist der Raum gänzlich leer. In der trostlosen Umgebung wirkt Kleinhofer wie ein in Ungnade gefallener Manager, den man in die Besenkammer verbannt hat.

Die feierliche Eröffnung der Sekundarschule Altenhagen geriet am Mittwoch zum Fehlstart. Mit säuerlicher Miene quittierte der Schulleiter, dass weder sein noch das Büro seiner Stellvertreterin Susanne Ruhkamp noch das Lehrerzimmer eingerichtet waren: „Wenn man so will, sind wir nicht arbeitsfähig.“ Neben den notwendigen Möbeln fehlten Computer, Kopierer und weitere Arbeitsmaterialien, obwohl Kleinhofer die Sachen bereits im Mai bestellt hatte: „Die trägen Strukturen im Rathaus haben verhindert, dass wir rechtzeitig fertig geworden sind“, machte er die aus seiner Sicht behäbige Stadtverwaltung, der es nicht einmal gelungen war, Möbel aus anderen, leer stehenden Schulen zu beschaffen, für das Desaster verantwortlich.
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Das Schulamt und die zuständige Dezernentin Margarita Kaufmann nahm Kleinhofer ausdrücklich von seiner Kritik aus. So suchte denn Horst Herrmann, stellvertretender Leiter des Schulamtes, nach einer Erklärung. Zunächst hätte der Auftrag mit den georderten Möbeln wegen des nicht genehmigten städtischen Haushalts nicht freigegeben werden dürfen, dann habe man Angebote einholen müssen, schließlich seien Herstellerfirmen in die Werksferien gegangen: „Jetzt muss ein durchdachtes Provisorium geschaffen werden.“
Unter Zugzwang

Bis zu den Herbstferien müssen die Lehrer auf das versprochene Mobiliar warten. Immerhin wurde vor zwei Tagen die neue Fernsprechanlage geliefert, so dass die Schule jetzt wunderbarerweise per Telefon erreichbar ist. Kleinhofer zeigte sich kämpferisch: „Trotz der Missstände bin ich überzeugt, dass uns ein guter Einstieg gelingt.“ Das dürfte auch nötig sein, denn die Schule steht unter Zugzwang und muss beweisen, dass sie eine echte Alternative zu Haupt- und Realschulen sein kann. Noch fehlt eine Mensa. „Bitte schafft bald klare Perspektiven“, appellierte Bürgermeister Hans-Dieter Fischer an seine Kollegen im Stadtrat.

Weitaus harmonischer verlief der erste Schultag an der Sekundarschule Hagen-Remberg/Mitte. Zwar ähneln die neuen Lehrerzimmer auch hier einem Provisorium, weil nicht alle Möbel eingetroffen sind, doch die Zustände sind mit denen in Altenhagen nicht zu vergleichen.
Lehrer wollen zum Pinsel greifen

Zudem gelang es dem zwölfköpfigen Kollegium mit einem schwungvollen musikalischen Auftritt, Aufbruchstimmung zu verbreiten: „Ich bin froh, dass es endlich losgeht und hoffe, dass nach der vielen Arbeit im Vorfeld ein Stück Normalität einkehrt“, atmete Schulleiter Christian Pfefferer auf. Für Farbe auf den nicht gestrichenen Wänden im Lehrerzimmer will das Kollegium selbst sorgen. Und der etwas langatmig geratene Name der Schule soll demnächst kurz und bündig gefasst werden.
Drei Schulen unter einem Dach
Revirement der Schulleitungen

Im Schulzentrum Altenhagen werden jetzt einige Jahre lang drei Schulen nebeneinander untergebracht sein: die Hauptschule, die Realschule (beide laufen aus) und die neue Sekundarschule.

Leiter der Sekundarschule ist Theo Kleinhofer, bisher Chef der Realschule. Seine Stellvertreterin ist Susanne Ruhkamp, die gleichzeitig noch die auslaufende Hauptschule Vorhalle leitet. Die Realschule wird kommissarisch von Barbara Schmidt geführt, die Hauptschule von Stephanie Kumbartzky.

Am Remberg leitet Christian Pfefferer sowohl die neue Sekundarschule Mitte als auch – wie bisher – die auslaufende Hauptschule.

Ebenso auf dem Prüfstand wie die beiden Sekundarschulen steht die Freie evangelische Gesamtschule in Wehringhausen, die mit einem betont christlichen Profil eine Alternative zu den staatlichen Gesamtschulen bietet. Ein Drittel der 41 Schüler stammt von der Freien evangelischen Grundschule in Haspe, die übrigen Kinder, darunter fünf aus moslemischen Familien, sind neu hinzugekommen.
Schwerpunkt Musik

Schulleiter Matthias Bölker hat zwei Klassen gebildet, eine mit dem Schwerpunkt Musik (vier statt zwei Wochenstunden) leitet er selbst, die andere Kathi Arndt-Müsch. „Wir sind guter Dinge“, zeigte sich Thomas Weber, Sprecher des Schulvereins, optimistisch. 87 Prozent des Schuletats steuert das Land bei, der Rest kommt von Förderverein und Eltern. Weber betonte, dass auch Kinder aufgenommen werden, deren Eltern keinen finanziellen Beitrag leisten können: „Dafür zahlen andere eben mehr als die erforderlichen 120 Euro.“

Hubertus Heuel

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Ein Büro wie eine Besenkammer
21.08.2014 | 11:00 Uhr
Ein Büro wie eine Besenkammer
Die neuen Sekundarschüler mit ihren Eltern im Atrium der Schule.

Hagen. Die feierliche Eröffnung der Sekundarschule Altenhagen geriet zum Fehlstart. Mit säuerlicher Miene quittierte der Schulleiter, dass weder sein noch das Büro seiner Stellvertreterin Susanne Ruhkamp noch das Lehrerzimmer eingerichtet waren.

Das Büro von Schuldirektor Theo Kleinhofer ist kahl. Keine Regale an den Wänden, kein Stuhl, kein Schreibtisch. Sieht man von dem behelfsmäßig und lieblos hingestellten Klassenzimmermobiliar ab, das eine demotivierende Atmos­phäre verströmt, ist der Raum gänzlich leer. In der trostlosen Umgebung wirkt Kleinhofer wie ein in Ungnade gefallener Manager, den man in die Besenkammer verbannt hat.

Die feierliche Eröffnung der Sekundarschule Altenhagen geriet am Mittwoch zum Fehlstart. Mit säuerlicher Miene quittierte der Schulleiter, dass weder sein noch das Büro seiner Stellvertreterin Susanne Ruhkamp noch das Lehrerzimmer eingerichtet waren: „Wenn man so will, sind wir nicht arbeitsfähig.“ Neben den notwendigen Möbeln fehlten Computer, Kopierer und weitere Arbeitsmaterialien, obwohl Kleinhofer die Sachen bereits im Mai bestellt hatte: „Die trägen Strukturen im Rathaus haben verhindert, dass wir rechtzeitig fertig geworden sind“, machte er die aus seiner Sicht behäbige Stadtverwaltung, der es nicht einmal gelungen war, Möbel aus anderen, leer stehenden Schulen zu beschaffen, für das Desaster verantwortlich.
Schulanfang
Schulanfang in NRW
Schulanfang in NRW



Das Schulamt und die zuständige Dezernentin Margarita Kaufmann nahm Kleinhofer ausdrücklich von seiner Kritik aus. So suchte denn Horst Herrmann, stellvertretender Leiter des Schulamtes, nach einer Erklärung. Zunächst hätte der Auftrag mit den georderten Möbeln wegen des nicht genehmigten städtischen Haushalts nicht freigegeben werden dürfen, dann habe man Angebote einholen müssen, schließlich seien Herstellerfirmen in die Werksferien gegangen: „Jetzt muss ein durchdachtes Provisorium geschaffen werden.“
Unter Zugzwang

Bis zu den Herbstferien müssen die Lehrer auf das versprochene Mobiliar warten. Immerhin wurde vor zwei Tagen die neue Fernsprechanlage geliefert, so dass die Schule jetzt wunderbarerweise per Telefon erreichbar ist. Kleinhofer zeigte sich kämpferisch: „Trotz der Missstände bin ich überzeugt, dass uns ein guter Einstieg gelingt.“ Das dürfte auch nötig sein, denn die Schule steht unter Zugzwang und muss beweisen, dass sie eine echte Alternative zu Haupt- und Realschulen sein kann. Noch fehlt eine Mensa. „Bitte schafft bald klare Perspektiven“, appellierte Bürgermeister Hans-Dieter Fischer an seine Kollegen im Stadtrat.

Weitaus harmonischer verlief der erste Schultag an der Sekundarschule Hagen-Remberg/Mitte. Zwar ähneln die neuen Lehrerzimmer auch hier einem Provisorium, weil nicht alle Möbel eingetroffen sind, doch die Zustände sind mit denen in Altenhagen nicht zu vergleichen.
Lehrer wollen zum Pinsel greifen

Zudem gelang es dem zwölfköpfigen Kollegium mit einem schwungvollen musikalischen Auftritt, Aufbruchstimmung zu verbreiten: „Ich bin froh, dass es endlich losgeht und hoffe, dass nach der vielen Arbeit im Vorfeld ein Stück Normalität einkehrt“, atmete Schulleiter Christian Pfefferer auf. Für Farbe auf den nicht gestrichenen Wänden im Lehrerzimmer will das Kollegium selbst sorgen. Und der etwas langatmig geratene Name der Schule soll demnächst kurz und bündig gefasst werden.
Drei Schulen unter einem Dach
Revirement der Schulleitungen

Im Schulzentrum Altenhagen werden jetzt einige Jahre lang drei Schulen nebeneinander untergebracht sein: die Hauptschule, die Realschule (beide laufen aus) und die neue Sekundarschule.

Leiter der Sekundarschule ist Theo Kleinhofer, bisher Chef der Realschule. Seine Stellvertreterin ist Susanne Ruhkamp, die gleichzeitig noch die auslaufende Hauptschule Vorhalle leitet. Die Realschule wird kommissarisch von Barbara Schmidt geführt, die Hauptschule von Stephanie Kumbartzky.

Am Remberg leitet Christian Pfefferer sowohl die neue Sekundarschule Mitte als auch – wie bisher – die auslaufende Hauptschule.

Ebenso auf dem Prüfstand wie die beiden Sekundarschulen steht die Freie evangelische Gesamtschule in Wehringhausen, die mit einem betont christlichen Profil eine Alternative zu den staatlichen Gesamtschulen bietet. Ein Drittel der 41 Schüler stammt von der Freien evangelischen Grundschule in Haspe, die übrigen Kinder, darunter fünf aus moslemischen Familien, sind neu hinzugekommen.
Schwerpunkt Musik

Schulleiter Matthias Bölker hat zwei Klassen gebildet, eine mit dem Schwerpunkt Musik (vier statt zwei Wochenstunden) leitet er selbst, die andere Kathi Arndt-Müsch. „Wir sind guter Dinge“, zeigte sich Thomas Weber, Sprecher des Schulvereins, optimistisch. 87 Prozent des Schuletats steuert das Land bei, der Rest kommt von Förderverein und Eltern. Weber betonte, dass auch Kinder aufgenommen werden, deren Eltern keinen finanziellen Beitrag leisten können: „Dafür zahlen andere eben mehr als die erforderlichen 120 Euro.“

Hubertus Heuel

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Genau 75 Anmeldungen für Hagener Sekundarschulen
Die Hauptschule am Remberg geht in einer Sekundarschule auf.Foto: Theo Schmettkamp

Hagen.  März 2014

Die beiden Sekundarschulen haben eine Punktlandung hingelegt. Sowohl in Altenhagen als auch am Remberg lagen nach Ablauf der Anmeldefrist am Donnerstag um 17 Uhr genau 75 Anmeldungen vor.

Die beiden Sekundarschulen haben eine Punktlandung hingelegt. Sowohl in Altenhagen als auch am Remberg lagen nach Ablauf der Anmeldefrist am Donnerstag um 17 Uhr genau 75 Anmeldungen vor. Diese Anzahl hatte die Bezirksregierung zur Bedingung für die Gründung von Sekundarschulen erhoben. Damit können im nächsten Schuljahr beide Sekundarschulen an den Start gehen. „Ich bin froh, dass wir die Ziellinie erreicht haben“, atmete Horst Herrmann vom Schulamt auf: „Wir und auch die Planungsgruppen haben sehr viel Arbeit und Energie in dieses Projekt gesteckt.“ Nun hoffe er, dass sich die neue Schulform in Hagen etabliere.

Der anfangs zähe Anmeldefluss hatte am Mittwoch und Donnerstag einen Schub erhalten durch Kinder, die an den Gesamtschulen keinen Platz bekommen hatten. Das Eltern-Votum bedeutet das Aus für die Realschule Altenhagen und die Hauptschule Remberg, die in den neuen Sekundarschulen aufgehen und somit nicht am Anmeldeverfahren für die Real- und Hauptschulen , das am Montag beginnt, teilnehmen werden.

Hubertus Heuel

 
Bildung

Woche der Wahrheit für Sekundarschulen

13.02.2014 | 07:00 Uhr
 
Unterzeichneten Kooperationsvereinbarung: Christian Pfefferer, Christian Schmidt, Rolf Moser, und Jochen Becker.

Hagen-Mitte.   Die Neuordnung der Hagener Schullandschaft mit der geplanten Gründung von zwei Sekundarschulen befindet sich in ihrer entscheidenden Phase. Seit Montag läuft die Anmeldung an den Standorten Remberg und Altenhagen.

Die Neuordnung der Hagener Schullandschaft mit der geplanten Gründung von zwei Sekundarschulen befindet sich in ihrer entscheidenden Phase. Seit Montag läuft die Anmeldung an den Standorten Remberg und Altenhagen , in genau einer Woche, am kommenden Donnerstag, werden die Aufnahmeverfahren gestoppt. „Dann wissen wir, ob die notwendige Zahl von 75 Kindern pro Schule erreicht wird“, sagte Schulamtsleiter Jochen Becker.

Im Rathaus gibt man sich optimistisch, dass diese magische Grenze auch geknackt wird. Deshalb laufen die Vorbereitungen für die neue Schulform auf Hochtouren. Gestern Nachmittag unterzeichneten Christian Pfefferer, Leiter der Hauptschule am Remberg und zugleich Chef der Planungsgruppe für die Sekundarschule Mitte, sowie Rolf Moser, Leiter der Gesamtschule in Helfe, eine Kooperationsvereinbarung. Dieser Vertrag garantiert allen Sekundarschülern die Option zum Abitur.

Lehreraustausch und Fachkonferenzen sind geplant

„Wer die Sekundarschule nach der zehnten Klasse mit einem Qualifikationsvermerk für die gymnasiale Oberstufe verlässt, kann seine Schullaufbahn an der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule fortsetzen und dort Abitur machen“, erläuterte Pfefferer. Die Schule in Helfe garantiert die Aufnahme der Sekundarschüler vom Remberg. Damit der Übergang möglichst reibungslos funktioniert, orientiert sich die Sekundarschule in Unterrichtsmethoden und Lernmaterial an der „großen Schwester“ in Helfe. Auch Lehreraustausch und Fachkonferenzen sind geplant. „So sind die Schüler vorbereitet auf das, was in der Oberstufe von ihnen verlangt wird“, sagte Pfefferer.

Nur Sekundarschüler mit einem positiven Votum der Zeugniskonferenz dürfen in die gymnasiale Oberstufe wechseln. „Voraussetzung sind befriedigende Leistungen in den Hauptfächern“, so Moser, für den die Sekundarschulen sowohl Partner als auch Konkurrenten sind: „Aber das befruchtet schließlich das Geschehen.“

75 Anmeldungen sind notwendig

Mit dem Fichte-Gymnasium und dem benachbarten Käthe-Kollwitz-Berufskolleg wird die Sekundarschule ebenfalls eine Kooperation eingehen. Auch an diesen beiden Schulen können die Mitte-Sekundarschüler – das erforderliche Leistungsvermögen vorausgesetzt – bis zum Abitur weiterlernen. „Aber so weit sind wir noch lange nicht, jetzt wollen wir erst einmal starten“, so Schuldezernent Christian Schmidt, der den Vertrag seitens der Stadt unterzeichnete.

Kommen nämlich die notwendigen 75 Anmeldungen nicht zustande, würde nichts aus einer Sekundarschule am Remberg, dann bliebe die Hauptschule erhalten. Und in Altenhagen die Realschule .

Hubertus Heuel

 
Bildung
Sekundarschule

Schulzentrum Altenhagen - Magische Zahl 75 erreichen

20.01.2014 | 15:00 Uhr

Schulzentrum Altenhagen - Magische Zahl 75 erreichen
Lehrer Stefan Langer mit Leonie bei einem Experiment im Physikraum.Foto: Michael Kleinrensing

Altenhagen.   Die Sekundarschule soll das Zukunftsprojekt in Hagen sein. Den Anfang machte am Samstag das Schulzentrum Altenhagen, das sein Konzept beim Tag der offenen Tür vorstellte.

Die Hauptschule ist ein Auslaufmodell, in Altenhagen wie auch am Remberg. Ab 2016 gibt es kaum noch Schüler für diese Schulform. Die Sekundarschule soll das Zukunftsprojekt in Hagen sein. Den Anfang machte am Samstag das Schulzentrum Altenhagen, das sein Konzept beim Tag der offenen Tür vorstellte.

In der Theorie sollen die neuen Fünftklässler ab dem Sommer bis zum Ende der zehnten Klasse die neu zu gründende Sekundarschule in Altenhagen durchlaufen und danach dann entweder mit Haupt- oder Realschulabschluss die Schule beenden oder sich an einem Gymnasium um ein Schuljahr zurückstufen lassen und das Abitur machen. In der Praxis steckt das Projekt Sekundarschule in Hagen aber noch in den Kinderschuhen.

Der Stadtrat hat die neue Schulform zwar bewilligt, doch ob es zur Umsetzung kommt, entscheiden ganz allein die Anmeldezahlen. „Mindestens 75 Schüler sind nötig, damit die Sekundarschule hier entstehen kann“, erklärt die kommissarische Schulleiterin Stephanie Kumbartzky. „Unser Ziel ist es, eine Art Gesamtschule, aber mit kleineren Klassen, entstehen zu lassen. Die Kinder können selbst zwischen den Schwerpunkten Naturwissenschaften, Sport, künstlerisch-musisch und Sprachen entscheiden und werden dann in dementsprechende Profilklassen eingeteilt.“ Durch die Maximalanzahl von 25 Schülern pro Klasse solle eine familiäre Atmosphäre entstehen, den Kindern durch die spätere Differenzierung zwischen Grund- und Erweiterungskursen die Chance gegeben werden, sich bestmöglich zu entwickeln.

67,5-Minuten-Turnus

Zur Planungsgruppe gehören neben der Realschule Luise Rehling auch die Grundschule Funckepark sowie die Förderschule Bodelschwingh. Vorgesehen ist der Start in den Halbtag: Am Vormittag bis zu vier verschiedene Fächer im 67,5-Minuten-Turnus und möglicher Essensausgabe in der Küche der Hauptschule. Die größte Hürde neben der Mindestbewerberzahl dürfte wohl der Bau einer Mensa darstellen. „Wir können nicht von Anfang an den Ganztag anbieten. Sollte es genug Bewerbungen geben, versuchen wir schnellstmöglich, die alte Sporthalle in eine Mensa umbauen zu lassen“, so Kumbartzky. Wie lange dieser Umbau genau dauern werde, wisse man bisher nicht. Sobald der Bau aber abgeschlossen sei, soll an drei festen Tagen der Ganztag stattfinden und an den anderen Tagen sollen Projekte und AGs angeboten werden. Kooperationen dafür gibt es bereits mit der Gesamtschule Eilpe und dem Ricarda-Huch-Gymnasium.

Bewerbungskriterien

Das ständige „könnte-würde-sollte“ verunsichert jedoch viele Elterne, so auch Danica Malinghaus: „Ich suche für meine Tochter gerade die geeignete Schule, bin mir aber nicht sicher, ob die Sekundarschule die richtige für sie ist.“ Sie selbst habe früher eine Gesamtschule besucht und bevorzuge diese Schulform daher auch. Immerhin entsprechen die Bewerbungskriterien einer Sekundar- denen einer Gesamtschule: „Da weiß ich wenigstens, was meine Tochter erwartet.“ Außerdem könne man mit dem geeigneten Abschluss abgehen, ohne die Schule noch einmal wechseln zu müssen.

Anmeldung im Februar

Das Anmeldeverfahren dauert vom 10. bis zum 20. Februar. Sollte es nicht genug Anmeldungen geben, ist es nach Ablauf der Frist möglich, sich noch an den Realschulen und Gymnasien in Hagen zu bewerben. Einzige Ausnahme bilden die Gesamtschulen, die schon früher ihr Auswahlverfahren abschließen.

Chantal Otterbein

 

Sekundarschulen stellen sich vor

14.01.2014 | 00:21 Uhr

Hagen. Zum Schuljahr 2014/15 wollen die Sekundarschulen Altenhagen und Mitte an den Start gehen. Um den Eltern rechtzeitig vor Beginn des Anmeldeverfahrens die Konzepte der neuen Schulen vorzustellen, gibt es an beiden Schulen Tage der offenen Tür.

Theo Kleinhofer, Sprecher der Planungsgruppe Altenhagen, freut sich darauf, bereits am Samstag, 18. Januar, ab 10 Uhr in der Friedensstraße 26 die neue Schule vorstellen zu dürfen. In den selbst gewählten Profilklassen dieser Sekundarschule wird mit der Förderung der individuellen Neigungen der Schüler deren Selbstwertgefühl gestärkt. Ein offener Unterrichtsbeginn und längere Unterrichtszeiten bieten Zeit für moderne Lehrmethoden und beruhigen den Alltag. Mit dem Angebot eines Jahrespraktikums in Klasse 10 für Schüler mit Interesse an einem Ausbildungsplatz und zeitgleich einer speziellen Förderung derer, die eine weiterführende Schule besuchen wollen, werden die Schüler in Altenhagen optimal aufs Berufsleben vorbereitet.

Eine Woche später, am 25. Januar, gibt es dann ab 10 Uhr in der Elbersstiege 10 die Möglichkeit, sich vor Ort ein Bild von der Sekundarschule Mitte zu machen. Christian Pfefferer und seine Kollegen setzen am Remberg auf individuelles, selbst gesteuertes Lernen. Dafür stehen dort die benötigten Fachräume bereits zur Verfügung. Neben einem Fremdsprachenzweig mit Französisch und Italienisch werden zwei Profile angeboten: die MINT-Fächer (Mathe, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) und der Bereich Darstellen & Gestalten. Die Sekundarschule Mitte geht von Beginn an als Ganztagsschule mit drei Nachmittagen an den Start. „So können wir jedes Kind seinen Begabungen und Stärken entsprechend fördern“, hebt Pfefferer hervor.

 

Gründung von Sekundarschulen in Altenhagen und am Remberg geplant

14.06.2013 | 07:00 Uhr

Gründung von Sekundarschulen in Altenhagen und am Remberg geplant
Altenhagen soll Sekundarschul-Standort werden.Foto: Jürgen Theobald

Hagen.   Das Schulamt schlägt die Gründung von zwei Sekundarschulen in Altenhagen und am Remberg vor. Und plant langfristig ohne die Real- und die Hauptschule in Haspe sowie die Hauptschule in Hohenlimburg. Der Schulausschuss trifft sich am Freitag, 21. Juni, zu einer Sondersitzung, um über die Vorschläge zu beraten.

Das Schulamt schlägt die Gründung von zwei Sekundarschulen in Altenhagen und am Remberg vor, plant aber langfristig ohne die Real- und die Hauptschule in Haspe sowie die Hauptschule in Hohenlimburg. Mit diesem Konzept, das noch von der Politik abgesegnet werden muss, präsentierte Jochen Becker, Leiter des Fachbereichs Bildung, gestern die seiner Meinung nach notwendigen Konsequenzen aus dem Elternvotum und der seit drei Jahren anhaltenden Diskussion um die Zukunft der Hagener Schullandschaft: „Derzeit gibt es 13 Real- und Hauptschulen in der Stadt, Kinder haben wir zukünftig aber nur für maximal fünf.“

Keine Sekundarschule in Haspe

Am kommenden Freitag wird sich der Schulausschuss in einer Sondersitzung mit den Vorschlägen der Verwaltung beschäftigen. Es gilt als sicher, dass das Gremium und im Nachgang auch der Stadtrat die Gründung der beiden Sekundarschulen, in denen die Haupt- und Realschule Altenhagen bzw. die Hauptschule Remberg und die Realschule Emst aufgehen sollen, zum Schuljahr 2014/2015 beschließen werden. Damit entspricht die Stadt den Ergebnissen der umfangreichen Elternbefragung im April.

Beide Sekundarschulen sollen teilintegriert an den Start gehen, das heißt die Kinder werden bis einschließlich zur sechsten Klasse gemeinsam unterrichtet und anschließend, wie in der Oberstufe eines Gymnasiums, in Aufbau- und Grundkurse verteilt.

Zur Bildung einer weiteren Sekundarschule in Haspe konnten sich Politik und Verwaltung nicht durchringen, da die Elternzustimmung für einen dritten Standort nicht ausreichend gewesen sei. Doch das Schulamt hält ein Hintertürchen geöffnet: Sollte sich im Anmeldeverfahren im kommenden Frühjahr Bedarf für eine dritte Sekundarschule ergeben, würde diese, allerdings erst 2015, in Haspe an den Start gehen (und zwar ebenfalls teilintegriert).

Verantwortliche sind guter Dinge

Es kann natürlich auch ganz anders kommen: Wenn die beiden Sekundarschulen am Remberg und in Altenhagen die erforderliche Anmeldezahl von jeweils 75 Schülern verfehlen und damit nicht eröffnet werden können, würden die Hasper Schulen wohl erhalten bleiben. Die Realschule Emst und die Hauptschule Altenhagen, die schon jetzt keine Kinder mehr aufnehmen dürfen, würden aber auch dann nicht reaktiviert, stellte Becker klar: „Auch ohne Sekundarschulen wird es infolge der rückläufigen Kinderzahlen insgesamt weniger Schulen in Hagen geben.“

Die Verantwortlichen im Rathaus sind jedoch guter Dinge, dass die beiden Sekundarschulen im Bezirk Mitte die erforderliche Resonanz in der Elternschaft finden. Ellen Neuhaus, Vorsitzende des Schulausschusses, ließ jedoch durchblicken, dass einige Politiker als Kompensation statt der Hauptschule Ernst Eversbusch in Haspe lieber die Geschwister-Scholl-Hauptschule in Boelerheide schließen würden: „In dieser Frage zeichnet sich noch keine Mehrheit ab.“

Diskussion müsse weitergehen

Oberbürgermeister Dehm erklärte, die Diskussion um die Zukunft der Schullandschaft werde so oder so weitergehen müssen: „Das Ende der Fahnenstange ist längst nicht erreicht.“ Er bedauerte, dass in zwei Jahren wahrscheinlich nur eine Hauptschule übrig bleibe, was das Risiko einer Stigmatisierung beinhalte: „Genau das wollten wir eigentlich verhindern, doch die jetzigen Vorschläge stellen ein realistisches Abbild der Elternbefragung dar.“ Schulpolitik sei – und in diesem Punkt dürften wohl alle Eltern, Lehrer und Politiker mit dem Stadtoberhaupt übereinstimmen – kein Thema, das man „rein rational“ abhandeln könne.

Hubertus Heuel

 

   

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