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Schulprogramm – Was ist das eigentlich?

 

Schulprogrammarbeit

RdErl. d. Ministeriums für Schule und Weiterbildung

v. 16. 9. 2005 (ABl. NRW. S. 377) *

 

Das Schulprogramm enthält als Grundbestandteile eine Schuldarstellung (Elemente z. B. Leitbild einer Schule, pädagogische Grundorientierungen und Erziehungsauftrag, Bericht über die bisherige Entwicklungsarbeit) und eine Planung der Schulentwicklung (mit den Elementen Entwicklungsziele, Arbeitsplan, Fortbildungsplanung, Planungen zur Evaluation). Dabei sind die Felder Unterricht und Erziehungsarbeit unter Einbeziehung des Prinzips der umfassenden Förderung aller Schülerinnen und Schüler in besonderer Weise zu berücksichtigen.

Die Schulen schreiben das Schulprogramm regelmäßig fort und überprüfen in regelmäßigen Abständen die Wirksamkeit des Schulprogramms sowie den Erfolg ihrer Arbeit.

Die Schulaufsicht nutzt die Schulprogramme entsprechend ihrem Auftrag für die kontinuierliche Entwicklung und Sicherung der Qualität der schulischen Arbeit (§ 3 Abs. 2 i. V. m. § 86 Abs. 3 SchulG – BASS 1 – 1

 

Jede Schule sollte sich – im Rahmen ihres Bildungsauftrages – mit den konkreten Lebens- und Lernbedingungen der Schülerinnen und Schüler am jeweiligen Ort bzw. in der jeweiligen Region auseinandersetzen und die spezifischen Erfahrungsmöglichkeiten ermitteln und nutzen, die die besondere Gegebenheit der Schule, das schulische Umfeld, und der Heimatraum bieten, um ein charakteristisches Schulprogramm erarbeiten zu können.

 

Bei der Entwicklung eines Schulprogramms können folgende Aspekte berücksichtigt werden:

Ødie pädagogische Tradition einer Schule,

Øregelmäßige Veranstaltungen (Schulfeiern, Theater, Projektwochen, Freizeiten, religiöse Feste und Feiern, politisch und soziales Engagement, Umweltschutzaktivitäten, Patenschaften), die einen besonderen pädagogischen Schwerpunkt sichtbar machen,

Ødie spezifischen Bedingungen der Schülerinnen und Schüler selbst,

Ødie kulturellen Traditionen des Heimatraumes – auch der von Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher ethnischer Herkunft – sowie die besonderen Lebensbedingungen und –perspektiven der Geschlechter;

Ø- die pädagogisch-organisatorischen Möglichkeiten und Angebote der Schule selbst,

Øalso besondere Formen und Inhalte des Unterrichts, vor allem des Wahlpflichtunterrichts, der Klassenprofile, der Verkehrserziehung, der Wahl von Sportbereichen und Sportarten, der Arbeitsgemeinschaften, aber auch Ausstellungen, Aufführungen, Sport- und Spielfeste und sonstige Veranstaltungen;

Ødie Möglichkeit der Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten,

Ømit dem kulturellen, sportlichen, sozialen, wirtschaftlichen, politischen Umfeld, mit Institutionen, Kirchen, Behörden und Personen, die mit dazu beitragen können, das schulisches Lernen sich gegenüber der Umwelt stärker öffnet und auch außerschulische Lernorte berücksichtigt.

 

Zum Schulprogramm können zum Beispiel beitragen: Absprachen über besondere Fördermaßnahmen, zeitweilige klassen- bzw. jahrgangsübergreifende Maßnahmen sowie Vorhaben, Projekte und Arbeitsgemeinschaften, Vereinbarungen über Feste und Feiern, den Tages-, Wochen-, und Jahresablauf, die Gestaltung des Schulanfangs und des Übergangs zu den weiterführenden Schulen und in den Beruf, Übereinkünfte über besondere Formen der Zusammenarbeit mit den Eltern, Erziehungsberechtigten und anderen Schulen, den regionalen Beratungsstellen, den Einrichtungen der Erziehungsberatung sowie den Kirchengemeinden; Absprachen über den Einbezug außerschulischer Lernorte, die Gestaltung von Wanderungen und Klassenfahrten, die Nutzung und Gestaltung des Schulgebäudes, der Klassenräume und Pausenflächen sowie die Einrichtung und Unterhaltung eines Schulgartens.

 

Die Entwicklung des Schulprogramms ist somit als ein gemeinsamer Prozess von allen an Schule Beteiligten zu verstehen, der Schule ein „eigenes Gesicht“ zu geben und auch dadurch die pädagogische Grundorientierung und die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten widerzuspiegeln.

 

Das Schulprogramm ist keine unveränderbare Größe. Um es vor Erstarrung zu bewahren, bedarf es der fortlaufenden Evaluation, der Anpassung an neue Sachverhalte sowie der kreativen Fortentwicklung und Verbesserung.

 

Ausgehend von der Tatsache, dass eine Schule nur dann ihren Aufgeben gerecht werden und ein lebendiges System bleiben kann, wenn sie ihre Arbeit immer wieder reflektiert, Veränderungen in der relevanten Umwelt wahrnimmt und dann entsprechend agiert, wollen wir unser Schulprogramm ständig weiter entwickeln.

   

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